Liebe Leserinnen-und Leser

 



unten aufgeführte Vorträge sind kurzfristig buchbar. 

Falls Sie sich für eines dieser Referate entscheiden sollten, sprechen Sie dies am besten mit mir ab,



 



"Eine Reise auf der deutschen Märchenstraße"

Die Brüder Grimm im Zentrum von Hanau.

lautet die Überschrift für diesen Vortrag. Doch vermittelt sie ein unvollständiges Bild. Sie verschweigt, dass es bei meinen Schilderungen entlang der Märchenstraße in erster Linie um die Brüder Grimm geht. Ihre Literatur wurde mit der ersten Auflage der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen zum eigenständigen Genre. Nach der Bibel stieg dieses eigenständige Genre zur weltweit meistgelesenen Literaturform auf und die nicht mehr überschaubaren Buchauflagen umfassen mehrere Milliarden.  

Die so bezeichnete Märchenstraße, die in Hanau beginnt und in Buxtehude endet, bildet den "roten Faden", an dem der Vortrag sich orientiert und ich bin diese Strecke gereist und habe recherchiert. Aber der Vortrag ist deshalb kein Reisebericht.

Vielmehr wird, neben einigen unbekannten und bekannten Märchen, die in den Erstauflagen der Brüder Grimm eine Sonderstellung einnahmen, über ihre Kindheit und Jugend und im Hauptteil, der von Kassel und Göttingen handelt, darüber berichtet, wie die Grimms überhaupt an die Märchen gekommen sind, die sie sammelten. Das war unerwartet schwierig. Sie waren in Eile, denn die Zeit des Märchenerzählens war damals unwiderruflich vorbei und bevor die wenigen noch lebenden Erzähler starben, musste alles zu Papier gebracht werden. Der Tod der letzten Erzähler bedeutete auch den Tod der Märchen. 

Dieses Vorhaben der Dokumentation und der praktischen Vorbereitung und "Feldforschung" war ein Abenteuer für sich und war überhaupt nur mit fremder Hilfe machbar. Und auch das brachte Schwierigkeiten mit sich, die im Vortrag sichtbar werden. Wie das Großprojekt trotz fast unüberwindlicher Hindernisse dennoch zum größten Erfolg der deutschen Literaturgeschichte wurde, wird im Vortrag ganz besonders herausgearbeitet.

Vergessen werden darf nicht, dass die damalige Landbevölkerung weder schreiben noch lesen konnte. Die Geschichten, die Märchen waren alles andere als Kinderkram. Sie waren Illusion  und Hoffnung zugleich. Lebten doch die Menschen der Unterschicht "in zweiter Leibeigenschaft" wie es ein Autor ausdrückte und hatten keinerlei Aussicht auf Besserung ihrer Lage. Durch die Illusion "des Happyends", die die Märchen auszeichnen, hatten sie etwas, aus dem sie Hoffnung schöpfen konnten. Zumindest konnten sie sich der Illusion hingeben, dass es früher besser war und warum sollte das nicht wieder eintreten?

Die Brüder Grimm verschrieben 520 000 Blatt Papier und verbrauchten 207 Liter Tinte, errechnete das Grimm Museum in Kassel. Dabei ist allerdings auch das Material enthalten, welches die Grimms für ihr größtes Lebenswerk, das "Deutsche Wörterbuch", verbraucht haben.

Da viele der Märchen vertont wurden, fehlt auch die Musik während des Vortrages nicht und veredelt an den Stellen die Erzählungen, bei denen Worte nicht alles ausdrücken können. Tauchen Sie mit mir ein in eine Welt, die gut 200 Jahre zurück liegt aber immer noch - viel mehr als früher - gegenwärtig ist.

Rotkäppchen ist überall präsent. Radio, Fernsehen, Film, Geld- und Briefmarkendruckereien bedienen sich genauso der Grimmschen Märchen, wie die Werbeindustrie. Sogar als Sekt ist Rotkäppchen zu haben und auch unserem ehemals größten 1000 Mark Geldschein zierten als Motiv die Brüder Grimm. Von den Opern, Ballettstücken, die Grimms Märchen als Grundlage gewählt haben, ganz zu schweigen und die Filmemacher für Fernsehen und Kino drehen immer neue Serien  und finden begeisterte Abnehmer für ihre Produkte. 

Grimms Märchen sind überall zu finden - wenn man darauf achtet und auch auf mancher Tasse zu finden. Jacob Grimm hatte sich gewaltig getäuscht und seinen Bruder und sich falsch eingeschätzt, als er nach dem Tode des jüngeren Bruders Wilhelm schrieb:

 

"Schnell dahin geronnen ist unser Leben. Wir hatten unsere Kräfte ehrlich angesetzt, dass unter den nächstfolgenden Menschen unser Andenken noch unverschollen sein wird. Hernach mag es zuwachsen." 



Maritime Reiseerlebnisse.

 


Aus dem Bereich Reiseliteratur biete ich Ihnen an, meine "Maritimen Geschichten" in Ihren Veranstaltungsplan einzubeziehen. Es handelt sich dabei um die Schilderung verschiedenster Erlebnisse auf meinem Boot während langer Reisen auf dem Wasser der europäischen Flüsse, Seen, Kanäle und auf Ost und Nordsee, auf dem Mittelmeer und Atlantik. Es sind ausgesuchte, spannende Erlebnisse, die ständig durch aktuelle Ereignisse ausgeweitet werden. 

Die Schilderung ist teils äußerst spannend, teils spürt der Hörer die Harmonie, die entsteht, wenn Wetter und Wasserlandschaft zusammen einen ganz neuen, nur auf dem Wasser erlebbaren Traum zur Realität werden lassen. 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten und er ist so aufgebaut, dass er auch bei normalerweise nicht mit dem Wassersport in Berührung kommenden Personengruppen großen Anklang finden wird. Auch weibliche Personen - oder gerade diese - kommen dabei auf ihre Kosten. Ich habe bewusst auf "Seglersprache" verzichtet, denn was nutzt es Ihnen, wenn ich Fachbegriffe verwenden würde, die einem Nichtsegler unbekannt sind sind? Es gibt für jedes Wort der Seeleute auch Worte im "normalen Leben", die das Gleiche ausdrücken und das jede "Landratte" versteht. Warum sollte ich "Pütz" sagen, wenn dies nichts anderes ist, als ein Eimer? Oder warum sollte ich "Fallen" sagen - das sind die Seile, die zum "Hochziehen der Segel" dienen - wenn auch die Bezeichnung "Leine" genau angeben kann, was gemeint ist. Für Sie als Hörerinnen und Hörer heißen diese Leinen je nach Bedarf auch "Stricke." Sie merken schon, nichts wird von Ihnen unverstanden bleiben, weil ich mich sehr gut in Sie hineinversetzen kann. Vor über einem halben Jahrhundert kurz vor dem Ablegen der Segelprüfung stand ich selbst "wie der Ochs vorm Scheunentor " und wusste nicht, was die älteren Segler mit einer "Winsch" meinten...Winsch heißt hochdeutsch "Winde" zum Aufrollen von Leinen und so "verdeutscht" wissen Sie schlagartig, was gemeint ist. Von Fachausdrücken werden Sie also bewahrt - und bei dieser allgemein verständlichen Wortwahl hoffe ich auf die Nachsicht der erfahrenen Segler - denn schließlich ist es der höchste Sinn eines Referates: Verständlich zu sein und dem Hörer spannende Erzählungen zu bieten!

Freuen Sie sich auf ein ungewöhnlich spannendes Referat, auch wenn die obige Beschreibung dies überhaupt nicht erkennen lässt. Sie werden überrascht sein.

 

Satirisches und nachdenklich Machendes zugleich ...

 

bietet Ihnen dieser Vortrag, in dem ich mich mit dem "Vater der Feuerzangenbowle", dem Autor Heinrich Spoerl auseinander setze, aber Ihnen vor allem einige seiner vielen Texte vorstelle, die je nach Veranstalter variabel gestaltet sind.

Deshalb habe ich den Vortrag in mehreren voneinander abweichenden Versionen erstellt. Sollte mehr das satirische Element der Erzählungen gewünscht werden und die Biografie des Künstlers dem jeweiligen Anlass entsprechend zurückgenommen werden, ist das keine Problem. Sollte sowohl die Biographie als auch die Satire infrage kommen, auch das ist möglich. Am besten ist es, Sie sprechen diesen Punkt mit mir ab, um der Erwartungshaltung der unterschiedlichen Zuhörerschaft  Zuhörern gerecht zu werden.

Heinrich Spoerl war Verfasser außerordentlich erfolgreicher, humorvoller, meist gesellschaftskritischer Romane, Erzählungen und Dramen, die häufig auch verfilmt wurden. Am erfolgreichsten wurde 

"Die Feuerzangenbowle", die immer noch - meist in der Adventszeit - die Menschen in ihren Bann zieht. 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten, besonders oft wurde er bisher von Vereinen und ähnlichen Gruppen gebucht. 

 

 

 

Stefan Zweig, brennendes Geheimnis, eine Novelle

 

Der große Dichter Stefan Zweig, der durch seine Romane "Schachnovelle" oder "Sternstunden der Menschheit" - um nur zwei seiner Weltromane bzw. Novellen zu nennen - bekannt wurde, wird in diesem Vortrag in einer Kurzbiografie vorgestellt. Eine ausführlichere Biografie des Dichters lege ich für diejenigen Zuhörer aus, die mehr von ihm wissen wollen.

Der Schwerpunkt des Vortrages liegt darin, Sie mit dem ergreifenden Schicksal eines zwölfjährigen Jungen und dessen Mutter bekannt zu machen.

Der Vortrag dauert 75 Minuten, eine Pause von ca. 10 Minuten kommt dazu.

Der Vortrag eignet sich für Gruppen, die über das rein Unterhaltsame hinaus, sich auch für den schriftstellerischen Aspekt interessieren.

 

Hermann Löns, nicht nur Heidedichter!

 

In diesem Vortrag wird Hermann Löns aus einer ganz anderen Sicht dargestellt, als von den meisten von uns erwartet. Unter anderem seine Frühzeit, seine Werdezeit, wird von mir ausführlicher geschildert. Aber auch zwei seiner Erzählungen werden vorgetragen, die so verschieden und spannend sind, wie sie nur sein können.

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten und wirft ein ganz anderes Licht auf den Dichter, als man gemeinhin von ihm hat.

Der Zuhörer erfährt - unauffällig und für sich selbst spannend eingebaut in die Texte aus seinen Büchern -  viel von Löns und dessen nicht besonders "einfacher Persönlichkeit."

Auch dieser Vortrag steht in mehreren "Versionen" zur Verfügung. Sogar regional hat Löns vieles geschrieben, zum Beispiel über das Calenberger Land, das Schaumbug Lippische, den Deister, den Süntel und auch über die Marienburg.  Die Texte sind sowohl ausgesprochen spannend oder auch nachdenklich machend. Oft auch zeitkritisch. In jedem Falle sind sie für jeden Anlass geeignet. Lassen Sie sich überraschen, Löns wird Sie nicht enttäuschen. Dafür aber positiv berühren und das ist bei einem Menschen wie Löns, den verschiedene Biographen zu seiner Zeit als 

"rauhbeinig, schüchtern, naiv, rücksichtslos, weichherzig, unbeherrscht, herrisch, hilfreich, asketisch, ausschweifend, gewalttätig, unbekümmert und zu Depressionen neigend und als merkwürdig unbequem" bezeichnen - nicht selbstverständlich.

Löns hat neben seiner Prosa wunderbare Gedichte geschrieben. So wie die folgenden, tiefsinnigen Zeilen, welche ganz oben auf seinen Denkmal in der Tietlinger Heide bei Walsrode mit einer Tafel eingelassen wurden:


 Lass Deine Augen offen sein,

geschlossen Deinen Mund.

Und wandle still, so werden Dir,

geheime Dinge kund. 

 

 

 

 

Die digitale Diktatur

 

In diesem Vortrag behandele ich die sich immer mehr verselbständige Problematik der elektronischen Medien wie Handy, Chips und Algorithmen behandelt und die Entwicklung von Jules Verne bis zum heutigen Tage behandelt. Es ist ein Thema, das uns alle anspricht und dessen Gefahren für uns alle nicht unterschätzt werden darf in Bezug zu einer sich bildenden Superintelligenz, die von Maschinen gesteuert, uns alle extrem beeinflussen wird. Schauen Sie sich die Menschen an, wie sie schon jetzt mehr aufs Handy starren und ihren Nachbarn gar nicht mehr wahrnehmen.  

Ein Vortrag, der Menschen anspricht, die bereits mit der Digitalisierung konfrontiert wird und die wachgerüttelt werden soll.

Der Vortrag löste bei seiner Erstvorstellung vor 51 Zuhörern am 14.2.2016 tiefe Betroffenheit über die aus dieser "Ecke" unseres Lebens ausgehende Bedrohung und gleichzeitig Begeisterung und sehr lebhafte Diskussionen nach der Vorstellung mit dem Publikum darüber aus, das dieses uns alle betreffende Thema mit vielen praktischen Alltagsbeispielen aus und wie man dieser Gefahr des "Aushorchens" wenigstens zum Teil entgehen kann.

Dieser Vortrag wird von mir ständig verändert, angepasst, weil die Entwicklung gerade in diesem Bereich atemberaubend schnell verläuft. Aktuell sind es die selbstfahrenden Autos, die für Schlagzeilen sorgen und ganz neue, juristische Probleme schaffen. Wer bestimmt eigentlich, wer wann ausgewählt wird bei bestimmten Situationen ums Leben zu kommen, um andere Leben zu schonen und wessen Leben ist das Wertvollste? Bestimmt der Bordcomputer oder ein Programmierer, der unter Umständen das Programm schon Jahre vor dem Ereignis entwickelt hat und gar nicht mehr lebt? Oder der Eigentümer des Fahrzeuges? 

 

 

 

Guy de Maupassant.


"Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe

durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen,

zu verhindern gewusst."


In diesem Vortrag stelle ich Ihnen mit Guy de Maupassant

den Großmeister der Novelle und des Romans vor, der ein scharfer Beobachter der Menschen war und ihren Gefühlen und Begierden auf den Grund ging.

Besonders von den Heimlichkeiten der Liebe und dessen, was so gern so genannt wird, zieht er schonungslos spöttisch den Schleier weg.

"Jawohl, junger Mann, dies ist das Werk eines Meisters", bestätigte ihm zu seiner Zeit der berühmte Flaubert, bekannt z.B. seines Romans "Madame Bovery", die Qualität einer seiner Novellen, die ihm Maupassant zur Begutachtung vorlegte.

Sie werden ihre Freude haben an dem, was Ihnen "Maupassant zu sagen hat!"

 

 

 



Zeitungskolumnen als Vortrag

 

Auch aus diesem Bereich einige kann ich Ihnen eine ganze Reihe Vorträge anbieten die sogar - wenn von Ihnen gewünscht - individuell zusammengestellt werden können.

Ich achte buchhalterisch darauf, im Verbreitungsgebiet der LDZ die Beiträge in den Ortschaften und deren Randgebieten nicht doppelt zu bringen. Die Auswahl ist beträchtlich und ich kann aus knapp 300 Artikeln das Passende für Sie zusammenstellen, ohne Überschneidungen zu produzieren.

 

Alle Vorträge sind von mir vielfach vorgetragen worden und sind deshalb bewährt.





Neu 

Die Wolga Quelle
Blick über einen "kleinen Nebenfluß" der Wolga auf den Kreml in Kazan.

Eine 4- wöchige Alleinreise ohne Russisch Kenntnisse mit dem PKW durch Russland. 

Ein Erlebnis, dass ich nie mehr missen möchte und bei der fast alle meine Vorurteile über Land und Leute Bord geworfen wurden. 

"Von der Wolga Quelle bei St. Petersburg  bis ans Kaspische Meer." 


Oder als Untertitel: "Mythos Wolga." 

Ein Teil des Kreml in Astrachan am Kaspischen Meeres.
"Die Mutter Heimat Staue" in Wolgograd. Gigantisch. Über 80 Meter hoch und 7000 Tonnen schwer. Das Foto kann die Wuchtigkeit der Figur nur äußerst unvollständig wiedergeben. Man muss sie erleben.








In Vorbereitung:


Auf einer mehrtägigen Reise habe ich nach den Spuren von Wilhelm Busch gesucht und mehr als erwartet von ihm gefunden.

Der Vorteil dieser Reise war die räumliche Nähe zu seinen Wirkungsstätten. Alles bei ihm spielte sich im Großen und Ganzen nicht weit von hier, meinem Wohnort ab - seine Lebensstationen und die Stätten seines Wirkens. Das kam mir auf meiner Reise entgegen und ermöglichte mir, die gewonnene Zeit zu benutzen, besonders intensiv in das Leben von Wilhelm Busch zu schauen und seine Literatur zu durchforsten. 




Sein Geburtsort Wiedensahl war die erste Station, die ich besuchte - in der Nähe des Steinhuder Meeres - über Ebergötzen und die dortige Wassermühle, die Pate gestanden hat bei seinen "Max und Moritz" Geschichten bis nach Mechtshausen, wo er begraben liegt.

Nun sollten Sie aber nicht glauben, ich würde Ihnen "Max und Moritz" in meinem Referat servieren. Diese Geschichten kennt jedermann. 

Viel interessanter sind seine Kurzgeschichten, die kaum jemand kennt und natürlich auch seine trockenen Gedichte. Wilhelm Busch ist ein Klassiker, der nicht nur den Kindern Freude macht! Und - er war auch ein begnadeter Maler, was aber selten in der Öffentlichkeit erwähnt wird. 

Freuen Sie sich auf einen der einflussreichsten Dichter und Karikaturisten seiner Zeit.  


Ab 3/2019                              


 


 


 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

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