Liebe Leserinnen-und Leser

 

 

Zur Zeit biete ich Ihnen folgende Vorträge an. Ausführlicheres dazu unterhalb dieser Tabelle.



 


Eine Reise auf der Deutschen Märchenstraße, eigenes Werk und Erleben

Alles über die Brüder Grimm.  

etwa 70 Minuten mit Audio Bestandteilen

Maritime Reiseerlebnisse, eigenes Werk und Erleben

Sehr spannendes und zum Nachdenken anregendes aus meiner Hochsee Segler Zeit

etwa 70 Minuten

Heinrich Spoerl, Leben und Werk auch in Verbindung mit  Heinz Rühmann

"Die Feuerzangenbowle" - und satirische Texte aus dem Roman "die Hochzeitsreise" und verschiedener Werke. 

etwa 80 Minuten

Stefan Zweig, Leben und Werke

Speziell: Novelle Brennendes Geheimnis. Ein tiefgehendes, nicht satirisches Werk.

ca. 80 Minuten

Hermann Löns - nicht nur Heidedichter

Sein bewegtes Leben, seine Werke, die manchmal spannend sind wie ein Kriminalroman und seine Gedichte.

etwa 70 Minuten

Die digitale Diktatur, eigenes Werk resultierend aus eigenen Beobachtungen der technischen Entwicklung 

Ein ständig veränderter Vortrag, immer angepasst an die aktuellen Entwicklungen unserer digitalen Zeit

etwa 55 Minuten

Guy de Maupassant. Weltschriftsteller. 

Leben und Werke eines Meisters der "Soft erotischen Novellen."

etwa 70 Minuten

Reiserzählung "Mythos Wolga." Eigenes Werk.und Erleben 

Meine Solo Reise mit dem eigenen PKW von der Quelle bei St. Petersburg bis ans Kaspische Meer. 

Audio - Video Vortrag, 90 Minuten

Carl Maria von Weber, Komponist, Kapellmeister und Dirigent

Leben und Werke dieses großen deutschen Komponisten

Audio Vortrag ab 12/2018, Länge noch nicht absehbar. Geplant etwa 80 Minuten

ggfls. auch als Audio Video Vortrag 

Wilhelm Busch

Sein Leben und seine Werke als Karikaturist, als Schriftsteller und als Maler

ab 3/2019, geplant etwa 70 Minuten



Unten aufgeführte Vorträge sind kurzfristig buchbar. 

Falls Sie sich für eines dieser Referate entscheiden sollten, sprechen Sie dies am besten mit mir ab.





Eine Reise auf der Deutschen Märchenstraße.

 


Die Brüder Grimm im Zentrum von Hanau.

lautet die Überschrift für diesen Vortrag. Doch vermittelt sie ein unvollständiges Bild. Sie verschweigt, dass es bei meinen Schilderungen entlang der Märchenstraße in erster Linie um die Brüder Grimm geht. Ihre Literatur wurde mit der ersten Auflage der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen zum eigenständigen Genre. Nach der Bibel stieg dieses eigenständige Genre zur weltweit meistgelesenen Literaturform auf und die nicht mehr überschaubaren Buchauflagen umfassen mehrere Milliarden.  

Die so bezeichnete Märchenstraße, die in Hanau beginnt und in Buxtehude endet, bildet den "roten Faden", an dem der Vortrag sich orientiert und ich bin diese Strecke gereist und habe recherchiert. Aber der Vortrag ist deshalb kein Reisebericht.

Vielmehr wird, neben einigen unbekannten und bekannten Märchen, die in den Erstauflagen der Brüder Grimm eine Sonderstellung einnahmen, über ihre Kindheit und Jugend und im Hauptteil, der von Kassel und Göttingen handelt, darüber berichtet, wie die Grimms überhaupt an die Märchen gekommen sind, die sie sammelten. Das war unerwartet schwierig. Sie waren in Eile, denn die Zeit des Märchenerzählens war damals unwiderruflich vorbei und bevor die wenigen noch lebenden Erzähler starben, musste alles zu Papier gebracht werden. Der Tod der letzten Erzähler bedeutete auch den Tod der Märchen. 

Dieses Vorhaben der Dokumentation und der praktischen Vorbereitung und "Feldforschung" war ein Abenteuer für sich und war überhaupt nur mit fremder Hilfe machbar. Und auch das brachte Schwierigkeiten mit sich, die im Vortrag sichtbar werden. Wie das Großprojekt trotz fast unüberwindlicher Hindernisse dennoch zum größten Erfolg der deutschen Literaturgeschichte wurde, wird im Vortrag ganz besonders herausgearbeitet.

Vergessen werden darf nicht, dass die damalige Landbevölkerung weder schreiben noch lesen konnte. Die Geschichten, die Märchen waren alles andere als Kinderkram. Sie waren Illusion  und Hoffnung zugleich. Lebten doch die Menschen der Unterschicht "in zweiter Leibeigenschaft" wie es ein Autor ausdrückte und hatten keinerlei Aussicht auf Besserung ihrer Lage. Durch die Illusion "des Happyends", die die Märchen auszeichnen, hatten sie etwas, aus dem sie Hoffnung schöpfen konnten. Zumindest konnten sie sich der Illusion hingeben, dass es früher besser war und warum sollte das nicht wieder eintreten?

Die Brüder Grimm verschrieben 520 000 Blatt Papier und verbrauchten 207 Liter Tinte, errechnete das Grimm Museum in Kassel. Dabei ist allerdings auch das Material enthalten, welches die Grimms für ihr größtes Lebenswerk, das "Deutsche Wörterbuch", verbraucht haben.  

Da viele der Märchen vertont wurden, fehlt auch die Musik während des Vortrages nicht und veredelt an den Stellen die Erzählungen, bei denen Worte nicht alles ausdrücken können. Tauchen Sie mit mir ein in eine Welt, die gut 200 Jahre zurück liegt aber immer noch - viel mehr als früher - gegenwärtig ist.  

Rotkäppchen ist überall präsent. Radio, Fernsehen, Film, Geld- und Briefmarkendruckereien bedienen sich genauso der Grimmschen Märchen, wie die Werbeindustrie. Sogar als Sekt ist Rotkäppchen zu haben und auch unserem ehemals größten 1000 Mark Geldschein zierten als Motiv die Brüder Grimm. Von den Opern, Ballettstücken, die Grimms Märchen als Grundlage gewählt haben, ganz zu schweigen und die Filmemacher für Fernsehen und Kino drehen immer neue Serien  und finden begeisterte Abnehmer für ihre Produkte. 

Grimms Märchen sind überall zu finden - wenn man darauf achtet und auch auf mancher Tasse zu finden. Jacob Grimm hatte sich gewaltig getäuscht und seinen Bruder und sich falsch eingeschätzt, als er nach dem Tode des jüngeren Bruders Wilhelm schrieb:

 

"Schnell dahin geronnen ist unser Leben. Wir hatten unsere Kräfte ehrlich angesetzt, dass unter den nächstfolgenden Menschen unser Andenken noch unverschollen sein wird. Hernach mag es zuwachsen." 




Maritime Reiseerlebnisse.

 


Aus dem Bereich Reiseliteratur biete ich Ihnen an, meine "Maritimen Geschichten" in Ihren Veranstaltungsplan einzubeziehen. Es handelt sich dabei um die Schilderung verschiedenster Erlebnisse auf meinem Boot während langer Reisen auf dem Wasser der europäischen Flüsse, Seen, Kanäle und auf Ost und Nordsee, auf dem Mittelmeer und Atlantik. Es sind ausgesuchte, spannende Erlebnisse, die ständig durch aktuelle Ereignisse ausgeweitet werden. 

Die Schilderung ist teils äußerst spannend, teils spürt der Hörer die Harmonie, die entsteht, wenn Wetter und Wasserlandschaft zusammen einen ganz neuen, nur auf dem Wasser erlebbaren Traum zur Realität werden lassen. 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten und er ist so aufgebaut, dass er auch bei normalerweise nicht mit dem Wassersport in Berührung kommenden Personengruppen großen Anklang finden wird. Auch weibliche Personen - oder gerade diese - kommen dabei auf ihre Kosten. Ich habe bewusst auf "Seglersprache" verzichtet, denn was nutzt es Ihnen, wenn ich Fachbegriffe verwenden würde, die einem Nichtsegler unbekannt sind sind? Es gibt für jedes Wort der Seeleute auch Worte im "normalen Leben", die das Gleiche ausdrücken und das jede "Landratte" versteht. Warum sollte ich "Pütz" sagen, wenn dies nichts anderes ist, als ein Eimer? Oder warum sollte ich "Fallen" sagen - das sind die Seile, die zum "Hochziehen der Segel" dienen - wenn auch die Bezeichnung "Leine" genau angeben kann, was gemeint ist. Für Sie als Hörerinnen und Hörer heißen diese Leinen je nach Bedarf auch "Stricke." Sie merken schon, nichts wird von Ihnen unverstanden bleiben, weil ich mich sehr gut in Sie hineinversetzen kann. Vor über einem halben Jahrhundert kurz vor dem Ablegen der Segelprüfung stand ich selbst "wie der Ochs vorm Scheunentor " und wusste nicht, was die älteren Segler mit einer "Winsch" meinten...Winsch heißt hochdeutsch "Winde" zum Aufrollen von Leinen und so "verdeutscht" wissen Sie schlagartig, was gemeint ist. Von Fachausdrücken werden Sie also bewahrt - und bei dieser allgemein verständlichen Wortwahl hoffe ich auf die Nachsicht der erfahrenen Segler - denn schließlich ist es der höchste Sinn eines Referates: Verständlich zu sein und dem Hörer spannende Erzählungen zu bieten!

Freuen Sie sich auf ein ungewöhnlich spannendes Referat, auch wenn die obige Beschreibung dies überhaupt nicht erkennen lässt. Sie werden überrascht sein.

 

Satirisches und nachdenklich Machendes zugleich ...

Rühmann und Spoerl - eine geglückte Verbindung.

 

Heinrich Spoerl, Autor der Feuerzangenbowle

bietet Ihnen dieser Vortrag, in dem ich mich mit dem "Vater der Feuerzangenbowle", dem Autor Heinrich Spoerl auseinander setze, aber Ihnen vor allem einige seiner vielen Texte vorstelle, die je nach Veranstalter variabel gestaltet sind.

Deshalb habe ich den Vortrag in mehreren voneinander abweichenden Versionen erstellt. Sollte mehr das satirische Element der Erzählungen gewünscht werden und die Biografie des Künstlers dem jeweiligen Anlass entsprechend zurückgenommen werden, ist das keine Problem. Sollte sowohl die Biographie als auch die Satire infrage kommen, auch das ist möglich. Am besten ist es, Sie sprechen diesen Punkt mit mir ab, um der Erwartungshaltung der unterschiedlichen Zuhörerschaft gerecht zu werden.

Heinz Rühmann als "Pfeiffer"

Heinrich Spoerl war Verfasser außerordentlich erfolgreicher, humorvoller, meist gesellschaftskritischer Romane, Erzählungen und Dramen, die häufig auch verfilmt wurden. Am erfolgreichsten wurde 

"Die Feuerzangenbowle", die immer noch - meist in der Adventszeit - die Menschen in ihren Bann zieht. 


Diesen Monolog kennen Sie alle: 

Also, wat is en Dampfmaschin?

 

Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so: En Dampf- maschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorm e Loch. Dat eine Loch, dat is de Feue­rung. Und dat andere Loch, dat krieje mer später.«

Hans Pfeiffer konnte es nicht begreifen, dass die Klasse nicht losbrüllte.

Der Physiker aber fuhr fort:

»Und wenn de jroße schwarze Raum Räder hat, dann es et en Lokomotiv. Vielleicht aber auch en Loko- mobil.«

Dann erklärte „Bömmel“, denn so wurde der betagte Lehrer genannt, die Einzelheiten der Dampfma­schine.

»Wat is e Ventil?

Da stelle mer uns wieder janz dumm. E Ventil is, wo wat erein jeht, aber sein Lebjottstag nix erauskömmt – 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten.


 

 

Stefan Zweig, brennendes Geheimnis. Eine Novelle

 

Der große Dichter Stefan Zweig, der durch seine Romane "Schachnovelle" oder "Sternstunden der Menschheit" - um nur zwei seiner Weltromane bzw. Novellen zu nennen - bekannt wurde, wird in diesem Vortrag in einer Kurzbiografie vorgestellt. Eine ausführlichere Biografie des Dichters lege ich für diejenigen Zuhörer aus, die mehr von ihm wissen wollen.

Der Schwerpunkt des Vortrages liegt darin, Sie mit dem ergreifenden Schicksal eines zwölfjährigen Jungen und dessen Mutter bekannt zu machen.

Der Vortrag dauert 75 Minuten, eine Pause von ca. 10 Minuten kommt dazu.

Der Vortrag eignet sich für Gruppen, die über sich über das Tragische dieser Novelle interessieren und wie der Autor dies auf seine spezielle schriftstellerische Art und Weise den Lesern und Zuhörern nahe bringt. Eine Novelle, die zum nachträglichen Nachdenken auffordert. 



 


Hermann Löns, nicht nur Heidedichter!

 

In diesem Vortrag wird Hermann Löns aus einer ganz anderen Sicht dargestellt, als die Meisten von uns erwarten.Unter anderem seine Frühzeit, seine Werdezeit, wird von mir ausführlicher geschildert. Aber auch zwei seiner Erzählungen werden vorgetragen, die spannend wie ein Kriminalroman und dennoch vom Inhalt her grundverschieden sind. 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten und wirft ein ganz anderes Licht auf den Dichter, als man gemeinhin von ihm hat.

Der Zuhörer erfährt - unauffällig und für sich selbst spannend eingebaut in die Texte aus seinen Büchern -  viel von Löns und dessen nicht besonders "einfacher Persönlichkeit."

Auch dieser Vortrag steht in mehreren "Versionen" zur Verfügung. Sogar regional hat Löns vieles geschrieben, zum Beispiel über das Calenberger Land, das Schaumbug Lippische, den Deister, den Süntel und auch über die Marienburg.  Die Texte sind sowohl ausgesprochen spannend oder auch nachdenklich machend. Oft auch zeitkritisch. In jedem Falle sind sie für jeden Anlass geeignet. Lassen Sie sich überraschen, Löns wird Sie nicht enttäuschen. Dafür aber positiv berühren und das ist bei einem Menschen wie Löns, den verschiedene Biographen zu seiner Zeit als 

"rauhbeinig, schüchtern, naiv, rücksichtslos, weichherzig, unbeherrscht, herrisch, hilfreich, asketisch, ausschweifend, gewalttätig, unbekümmert und zu Depressionen neigend und als merkwürdig unbequem" bezeichnen - nicht selbstverständlich.

Löns hat neben seiner Prosa wunderbare Gedichte geschrieben. So wie die folgenden, tiefsinnigen Zeilen, welche ganz oben auf seinen Denkmal in der Tietlinger Heide bei Walsrode mit einer Tafel eingelassen wurden:


"Lass Deine Augen offen sein,

geschlossen Deinen Mund.

Und wandle still, so werden Dir,

geheime Dinge kund." 

 

 Lassen Sie sich überraschen - ich verspreche Ihnen, Sie werden es sein!

 

 

Die digitale Diktatur

 

In diesem Vortrag behandele ich die sich immer mehr verselbständige Problematik der elektronischen Medien wie Handy, Chips und Algorithmen behandelt und die Entwicklung von Jules Verne bis zum heutigen Tage behandelt. Es ist ein Thema, das uns alle anspricht und dessen Gefahren für uns alle nicht unterschätzt werden darf in Bezug zu einer sich bildenden Superintelligenz, die von Maschinen gesteuert, uns alle extrem beeinflussen wird. Schauen Sie sich die Menschen an, wie sie schon jetzt mehr aufs Handy starren und ihren Nachbarn gar nicht mehr wahrnehmen.  

Ein Vortrag, der Menschen anspricht, die bereits mit der Digitalisierung konfrontiert wird und die wachgerüttelt werden soll.

Der Vortrag löste bei seiner Erstvorstellung vor 51 Zuhörern am 14.2.2016 tiefe Betroffenheit über die aus dieser "Ecke" unseres Lebens ausgehende Bedrohung und gleichzeitig Begeisterung und sehr lebhafte Diskussionen nach der Vorstellung mit dem Publikum darüber aus, das dieses uns alle betreffende Thema mit vielen praktischen Alltagsbeispielen aus und wie man dieser Gefahr des "Aushorchens" wenigstens zum Teil entgehen kann.

Dieser Vortrag wird von mir ständig verändert, angepasst, weil die Entwicklung gerade in diesem Bereich atemberaubend schnell verläuft. Aktuell sind es die selbstfahrenden Autos, die für Schlagzeilen sorgen und ganz neue, juristische Probleme schaffen. Wer bestimmt eigentlich, wer wann ausgewählt wird bei bestimmten Situationen ums Leben zu kommen, um andere Leben zu schonen und wessen Leben ist das Wertvollste? Bestimmt der Bordcomputer oder ein Programmierer, der unter Umständen das Programm schon Jahre vor dem Ereignis entwickelt hat und gar nicht mehr lebt? Oder der Eigentümer des Fahrzeuges? 

 

 

 

Guy de Maupassant.


"Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe

durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen,

zu verhindern gewusst."


In diesem Vortrag stelle ich Ihnen mit Guy de Maupassant

den Großmeister der Novelle und des Romans vor. Er, der ein scharfer Beobachter der Menschen und ihren Gefühlen war, ging ihren Begierden literarisch in unübertroffener Qualität auf den Grund.

Besonders von den Heimlichkeiten der Liebe und dessen, was so gern so genannt wird, zieht er schonungslos spöttisch den Schleier weg.

"Jawohl, junger Mann, dies ist das Werk eines Meisters", bestätigte ihm zu seiner Zeit der berühmte Flaubert, bekannt z.B. seines Romans "Madame Bovery", die Qualität einer seiner Novellen, die ihm Maupassant zur Begutachtung vorlegte 




Hier ein kurzer Ausschnitt aus einer seiner Novellen: 

"Der Kuss."

Mein liebes Kind!

Du weinst also vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen, weil Dein Gatte Dich vernachlässigt? Du weißt nicht, was Du tun sollst, und erbittest einen Rat von Deiner alten Tante Colette, die Du in Liebesangelegenheiten anscheinend für sehr erfahren hältst. Leider weiß ich in diesen Dingen bei weitem nicht so gut Bescheid, wie Du glaubst, bin aber anderseits keine gänzliche Ignorantin in der Kunst des Liebens, oder vielmehr, sich lieben zu lassen, woran es Dir ein wenig fehlt.

Du überhäufst ihn - schreibst Du mir - mit Aufmerksamkeiten, zärtlichen Liebkosungen und Küssen. Das Übel kommt wahrscheinlich davon; ich glaube, Du küsst ihn zu viel.

Mein Liebling, in unserer Hand  liegt die größte Macht der Welt. Die Liebe. Der Mann, mit körperlicher Kraft ausgestattet, wendet sie ungestüm an. Die Frau aber herrscht auf Grund ihres Char­mes und durch Zärtlichkeiten. Das ist unsere Waffe; eine unbesiegbare Waffe, wenn man damit umzugehen weiß.

Wir Frauen sind - merk es Dir gut - die Herrinnen der Welt. Die Geschichte der Liebe vom Anbeginn der Zeit erzählen, hieße vom Menschen selbst erzählen. Alles hat in ihr seinen Ursprung: Die Künste, die großen Begebenheiten, die Sitten, die Kriege und auch die Zusammenbrüche der großen Reiche. In der Bibel findest Du Dalilah, Judith. In der Sage Omphale, Helena. In der Geschichte die Sabinerinnen, Kleopatra und viele andere.....

Sie werden ihre Freude haben an dem, was Ihnen "Maupassant zu sagen hat!"



"Mythos Wolga", eine Reiseerzählung


"Wer mit der Seele des Volkes in Berührung kommen möchte, muss nach den Ursprüngen suchen. Nicht hochmütig und voreingenopmmen, sondern mit Offenheit und  mit Freude im Herzen."


Die Wolga Quelle

Dieses Zitat des russischen Schriftstellers Nikolai Roerich fasste genau das zusammen, was ich in Russland wollte. Mir ein eigenes Urteil bilden über die Menschen und das Land, in dem ich für  vier Wochen Gast sein würde. 



Blick über einen "kleinen Nebenfluß" der Wolga auf den Kreml in Kazan.

Eine 4- 


Begleiten Sie mich auf meiner vierwöchigen Reise, allein mit dem PKW durch Russland und nehmen Sie teil an einem  Erlebnis, dass unvergleichlich war und dass ich nicht mehr missen möchte. Fast alle meine Vorurteile über Land und Leute wurden unterwegs über Bord geworfen. 

"Von der Wolga Quelle bei St. Petersburg  bis ans Kaspische Meer." 

Eine Reiseerzählung als Audio- Video Vortrag.


Untertitel: "Mythos Wolga." 

Ein Teil des Kreml in Astrachan am Kaspischen Meeres.
"Die Mutter Heimat Staue" in Wolgograd. Gigantisch. Über 80 Meter hoch und 7000 Tonnen schwer. Das Foto kann die Wuchtigkeit der Figur nur äußerst unvollständig wiedergeben. Man muss sie erleben.





In Vorbereitung:


Auf einer mehrtägigen Reise habe ich nach den Spuren von Wilhelm Busch gesucht und mehr als erwartet von ihm gefunden.

Der Vorteil dieser Reise war die räumliche Nähe zu seinen Wirkungsstätten. Alles bei ihm spielte sich im Großen und Ganzen nicht weit von hier, meinem Wohnort ab - seine Lebensstationen und die Stätten seines Wirkens. Das kam mir auf meiner Reise entgegen und ermöglichte mir, die gewonnene Zeit zu benutzen, besonders intensiv in das Leben von Wilhelm Busch zu schauen und seine Literatur zu durchforsten. 




Sein Geburtsort Wiedensahl war die erste Station, die ich besuchte - in der Nähe des Steinhuder Meeres - über Ebergötzen und die dortige Wassermühle, die Pate gestanden hat bei seinen "Max und Moritz" Geschichten bis nach Mechtshausen, wo er begraben liegt.

Nun sollten Sie aber nicht glauben, ich würde Ihnen "Max und Moritz" in meinem Referat servieren. Diese Geschichten kennt jedermann. 

Viel interessanter sind seine Kurzgeschichten, die kaum jemand kennt und natürlich auch seine trockenen Gedichte. Wilhelm Busch ist ein Klassiker, der nicht nur den Kindern Freude macht! Und - er war auch ein begnadeter Maler, was aber selten in der Öffentlichkeit erwähnt wird. 

Freuen Sie sich auf einen der einflussreichsten Dichter und Karikaturisten seiner Zeit.  


Ab 3/2019                              





Carl Maria von Weber...ab 2.Dezember 2018 


Mit der Vorstellung des großen deutschen Komponisten Carl Maria von Weber eröffne ich ab Dezember 2018 erstmalig im Kunstkreis Laatzen eine neue Form des literarisch/ musikalischen Vortrages. 

Manchem sowohl literarisch und musikalisch Interessierten ist vermutlich nicht bekannt, dass C. von Weber auch schriftstellerische Ambitionen mit seinem - allerdings unvollendet gebliebenen Roman "Tonkünstlers Leben" - hatte. 

Tatsächlich war von Weber in erster Linie Musiker, Dirigent und Komponist und schreckte auch nicht davor zurück, Gesangsunterricht bei einem angesehen Gesangslehrer seiner Zeit zu nehmen. 

Auch vor handwerklich geprägter Arbeit - der Lithographie und dem Steindruck - scheute er sich nicht, und trat eine handwerkliche Lehre an. Vielleicht nur aus finanziellen Überlegungen mit einem gewissen Sinn für das Geschäftliche. Keineswegs war es zu seiner Zeit so, dass die Einnahmen aus seinen Konzerten immer sprudelten. Eher war das Gegenteil der Fall.  Letztendlich schlug das Vorhaben fehl, gemeinsam mit seinem Vater im sächsischen Freiberg eine eigene Lithographiewerkstatt zu betreiben. 

Dennoch wandelte sich der ursprüngliche Misserfolg zum Guten, als er in Freiberg mit der Theatergruppe Carl von Steinsberg in Kontakt kam. Carl Maria von Webers Welt war die der Musik, das Dirigieren und Komponieren. Beflügelt durch den Kontakt mit der Theatergruppe schrieb er in wenigen Wochen dort die Oper "Das Waldmädchen", die in Freiberg, Chemnitz und St. Petersburg zur Aufführung kam. Webers Repertoire ist beeindruckend, wobei ich mich im Referat aus zeitlichen Gründen - bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel "Aufforderung zum Tanz",  - auf seine wichtigsten Opern beschränke.  

Seine erste Oper - Die Macht der Liebe und des Weins - entstand im Herbst 1798 unter der Aufsicht des Kompositionslehrers Johann Nepomuk Kalcher. Es folgten die schon genannte Oper "Das Waldmädchen", in Salzburg seine dritte Oper "Peter Schmoll und seine Nachbarn." Später, nach Vorlage des älteren Waldmädchens die Oper "Silvana" und die Schauspielmusik zu Schillers "Turandot." 1810 folgte die Oper "Abu Hassan". 1817 bis 1826 folgten die Komposition der Opern "Der Freischütz", "Euryanthe", und "Oberon." 


 


 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

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