Wolfgang Nieschalk
        "Wer handelt, kann Fehler machen. Wer nicht handelt, hat bereits einen Fehler gemacht."

Carl Maria von Weber

 

 

einer der ganz Großen der Deutschen Musik 


Goldene Ahornblätter schmückten Ende Oktober 2018 den Garten am Fuße herbstlich gefärbter Weinberge etwas oberhalb der Elbe bei Dresden. Über allem wölbte sich ein tiefblauer Himmel, aus dem die Sonne weiches Licht auf das gelb gestrichene, winkelförmige Haus - Webers Wohnhaus - mit seinen grünen Fensterladen warf.

 

Ich betrat den Garten durch eine kleine Seitenpforte, kam an einer alten Schwengel Wasserpumpe vorbei und als ich mich umdrehte und den Giebel einer kleinen, offenen Laube - etwas abseits vom Haus - betrachtete, fiel mir die Inschrift eines ovalen Schildes in die Augen: 

 

"Diese Laube, alt und klein, soll allen Zeiten befohlen sein, weil hier ein heiliger Quell entsprang: Freischütz - der Ewigkeitsgesang."

 

Dieser Besuch inspirierte mich, erstmalig im Dezember 2018 im Kunstkreis Laatzen eine neue Form des literarisch/musikalischen Vortrages zu eröffnen mit vielen Einspielungen aus Webers bekanntesten Werken - aber immer in Bezug gesetzt zu seiner gegenwärtigen Schaffensperiode.  


Seine erste Oper - Die Macht der Liebe und des Weins - entstand 1798. Gerade 14 Jahre alt war Weber und das lässt gewisse Parallelen zu Mozart erkennen - mit dem er verwandt war - und dessen Musik er über alles schätzte. Seine Werke hier aufzuzählen ist unmöglich, doch seine letzten Werke, "Der Freischütz", "Euryanthe", und ganz zum Schluss "Oberon" müssen hier Platz finden.



Begleiten Sie mich auf Webers entbehrungsreichem privaten und musikalischen Lebensweg und genießen Sie die kurzen Einspielungen zwischen den erläuternden Texten.   



Länge des Vortrages: Ca. 80 Minuten zuzüglich einer Pause nach etwa 45 Minuten. 





 
 
 
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