Wolfgang Nieschalk
        "Wer handelt, kann Fehler machen. Wer nicht handelt, hat bereits einen Fehler gemacht."


Eine Reise auf der Deutschen Märchenstraße -

 

alles über die Brüder Grimm


Begleiten Sie mich während dieses Vortrages während einer Reise auf der Deutschen Märchenstraße von Hanau bis nach Bremen. Sie bildet den "roten Faden", um Sie mit den Stationen der Brüder Grimm und deren Wirken an verschiedenen Orten bekannt zu machen.

 

Aber der Vortrag ist deshalb kein Reisebericht, sndern soll Ihnen vermitteln, wie und wo die Grimms ihre Kindheit und Jugend verlebten, wie sie sich beruflich entwickelten und schließlich als Professoren in Göttingen lehrten.

 

Eingefügt in einige sehr zum Nachdenken anregende - aber unbekannte Märchen - berichte ich, wie die Grimms überhaupt an die zu sammelnden Geschichten kamen. Das Vorhaben war unerwartet schwierig. Sie waren in Zeitnot, denn die Zeit des Märchenerzählens war damals unwiderruflich vorbei. Der Tod der letzten Erzähler hätte auch den Tod der Märchen bedeutet, weil die damalige Landbevölkerung weder schreiben noch lesen konnte. Die überlieferten Geschichten  waren für diese Menschen alles andere als "Kinderkram." Sie waren Illusion und Hoffnung zugleich. Lebten doch die Menschen der damaligen Unterschicht praktisch "in zweiter Leibeigenschaft" und hatten keinerlei Aussicht auf Besserung ihrer Lage. Doch die Illusion "des märchenhaften Happyends" war für diese Menschen ein wichtiger Lichtblick für die Zukunft, aus dem sie Hoffnung schöpfen konnten.

 

Das Märchensammeln wurde für die Grimms zum großen Abenteuer und war nur mit fremder Hilfe machbar. Wie das Großprojekt trotz fast unüberwindlicher Hindernisse dennoch zum größten Erfolg der deutschen Literaturgeschichte wurde, wird im Vortrag besonders herausgearbeitet.

 

Viele der Märchen wurden vertont. So fehlt auch die passende Musik nicht und veredelt an den Stellen die Erzählungen, bei denen Worte nicht alles ausdrücken können. Tauchen Sie mit mir ein in eine Welt, die gut 200 Jahre zurück liegt aber immer noch - viel mehr als früher - gegenwärtig ist.

 

 

Länge des Vortrages: ca. 70 Minuten.

Kürzere Version: ca. 55 Minuten. 








 
 
 
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