Wolfgang Nieschalk
        "Wer handelt, kann Fehler machen. Wer nicht handelt, hat bereits einen Fehler gemacht."

Theodor Fontane zum 200 jährigen Geburtstag:
 

"Wanderungen durch die Mark Brandenburg" 



"Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen," schreibt Fontane. Und weiter: "Das habe ich an mir selber erfahren und die ersten Anregungen zu diesen 'Wanderungen durch die Mark' sind mir auf Streifereien in der Fremde gekommen. Die Anregungen wurden Wunsch und der Wunsch wurde Entschluss."

 

"Dieses Zitat Theodor Fontanes inspirierte mich schon vor Jahren, die "Märkische Schweiz" zu bereisen. "Eine Schweiz", die mit den Viertausendern ihrer großen Schwester wenig gemeinsam hat mit Ausnahme der landschaftlichen Schönheit. Ich mag diese Gegend. Und die Wanderungen durch die Mark mit ihren Seen, Hügelketten, Birnbaum- und Lindenalleen besonders. Und - nur drei Autostunden von zuhause entfernt - vorausgesetzt man wohnt in Norddeutschland - stellen auch keine Zumutung dar.

 

Die Mark Brandenburg - genauer, die "Märkische Schweiz" - hält beim Bereisen jede Menge unerwarteter, aber erhoffter "Perlen" bereit, die es verdienen, durch Fotos festgehalten zu werden. Ich machte ausgiebig davon Gebrauch - trotz sommerlicher Hitze bis zu 39 Grad im Schatten. Ergebnis war eine Kombination aus Fotos, Reiseerzählung und "Fontane" Literatur."

Wer kennt nicht Ribbeck mit seinem weltbekannten Birnbaum, dessen konservierter Stumpf heute in der Kirche von Ribbeck zu sehen ist. Oder den Stechlin See, der die Heimat von Fontanes letztem Roman "Der Stechlin" war.  

Oder die Schlösser Rheinsberg, Hardenberg und die vielen anderen Orte und Landschaften, die weniger klangvolle Namen haben, aber auch durchwandert oder durchfahren wurden. Dem, der sich aufmacht, die Landschaften erkunden zu wollen erschließen sich andere, tiefere Einblicke als einem normalen Touristen. Fontane selbst hat sich damals als Tourist die Landschaft - meist mit dem Pferdewagen - erschlossen. Wissenschaftliche Ansprüche stellte er nicht. Genauso habe ich es getan. Mit offenen Augen und Ohren die Landschaft, die Städte und Dörfer, die Seen und die Hügelkuppen erfahren und mehr noch, erlaufen.  


 

Belohnt wurde ich mit jeder Menge kleiner Erlebnisse und Anekdoten, so, wie sie sich auf jeder Reise in immer neuen Konstellationen ergeben. Sie wissen doch: 


"Wenn jemand eine Reise macht, dann kann er was erleben!" 



Vortragslänge: ca. 80 Minuten als Multi Media Version ab 10/2019 

 
 
 
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