Wolfgang Nieschalk
        "Wer handelt, kann Fehler machen. Wer nicht handelt, hat bereits einen Fehler gemacht."

Vorträge






Unten aufgeführte Vorträge sind kurzfristig buchbar. 

Falls Sie sich für eines dieser Referate entscheiden sollten, sprechen Sie dies am besten mit mir ab.


Informationen über die Grimm Welt Kassel unter folgendem Link:   www.grimmwelt.de

Für Grimm Museum Steinau:  https://http://www.brueder-grimm-haus.de/grimm.html


Eine Reise auf der Deutschen Märchenstraße... 

 


Die Brüder Grimm im Zentrum von Hanau.

...lautet die Überschrift für diesen Vortrag. Doch vermittelt sie ein unvollständiges Bild. Sie verschweigt, dass es bei meinen Schilderungen entlang der Märchenstraße in erster Linie um die Brüder Grimm geht. Ihre Literatur wurde mit der ersten Auflage der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen zum eigenständigen Genre. Nach der Bibel stieg dieses eigenständige Genre zur weltweit meistgelesenen Literaturform auf und die nicht mehr überschaubaren Buchauflagen umfassen mehrere Milliarden.  

Die so bezeichnete Märchenstraße, die in Hanau beginnt und in Buxtehude endet, bildet den "roten Faden", an dem der Vortrag sich orientiert und ich bin diese Strecke gereist und habe recherchiert. Aber der Vortrag ist deshalb kein Reisebericht, er ist eine Reiseerzählung.

Neben einigen unbekannten und bekannten Märchen, die in den Erstauflagen der Brüder Grimm eine Sonderstellung einnahmen, wird u.a. über Kindheit und Jugend der Grimms berichtet und im Hauptteil, der von Kassel und Göttingen handelt, darüber referiert, wie die Grimms überhaupt an die Märchen gekommen sind, die sie sammelten. Das war unerwartet schwierig. Sie waren in Eile, denn die Zeit des Märchenerzählens war damals unwiderruflich vorbei und bevor die wenigen noch lebenden Erzähler starben, musste alles zu Papier gebracht werden. Der Tod der letzten Erzähler bedeutete auch den Tod der Märchen. 

Dieses Vorhaben der Dokumentation und der praktischen Vorbereitung und "Feldforschung" war ein Abenteuer für sich und war überhaupt nur mit fremder Hilfe machbar. Und auch das brachte Schwierigkeiten mit sich, die im Vortrag sichtbar werden. Wie das Großprojekt trotz fast unüberwindlicher Hindernisse dennoch zum größten Erfolg der deutschen Literaturgeschichte wurde, wird im Vortrag ganz besonders herausgearbeitet.

Vergessen werden darf nicht, dass die damalige Landbevölkerung weder schreiben noch lesen konnte. Die Geschichten, die Märchen waren alles andere als Kinderkram. Sie waren Illusion  und Hoffnung zugleich. Lebten doch die Menschen der Unterschicht "in zweiter Leibeigenschaft" wie es ein Autor ausdrückte und hatten keinerlei Aussicht auf Besserung ihrer Lage. Durch die Illusion "des Happyends", die die Märchen auszeichnen, hatten sie etwas, aus dem sie Hoffnung schöpfen konnten. Zumindest konnten sie sich der Illusion hingeben, dass es früher besser war und warum sollte das nicht wieder eintreten?

Die Brüder Grimm verschrieben 520 000 Blatt Papier und verbrauchten 207 Liter Tinte, errechnete das Grimm Museum in Kassel. Dabei ist allerdings auch das Material enthalten, welches die Grimms für ihr größtes Lebenswerk, das "Deutsche Wörterbuch", verbraucht haben.  

Da viele der Märchen vertont wurden, fehlt auch die Musik während des Vortrages nicht und veredelt an den Stellen die Erzählungen, bei denen Worte nicht alles ausdrücken können. Tauchen Sie mit mir ein in eine Welt, die gut 200 Jahre zurück liegt aber immer noch - viel mehr als früher - gegenwärtig ist.  

Rotkäppchen ist überall präsent. Radio, Fernsehen, Film, Geld- und Briefmarkendruckereien bedienen sich genauso der Grimmschen Märchen, wie die Werbeindustrie. Sogar als Sekt ist Rotkäppchen zu haben und auch unserem ehemals größten 1000 Mark Geldschein zierten als Motiv die Brüder Grimm. Von den Opern, Ballettstücken, die Grimms Märchen als Grundlage gewählt haben, ganz zu schweigen und die Filmemacher für Fernsehen und Kino drehen immer neue Serien  und finden begeisterte Abnehmer für ihre Produkte. 

Grimms Märchen sind überall zu finden - wenn man darauf achtet und auch auf mancher Tasse zu finden. Jacob Grimm hatte sich gewaltig getäuscht und seinen Bruder und sich falsch eingeschätzt, als er nach dem Tode des jüngeren Bruders Wilhelm schrieb:

 

"Schnell dahin geronnen ist unser Leben. Wir hatten unsere Kräfte ehrlich angesetzt, dass unter den nächstfolgenden Menschen unser Andenken noch unverschollen sein wird. Hernach mag es zuwachsen." 




Maritime Reiseerlebnisse.

 


Aus dem Bereich Reiseliteratur biete ich Ihnen an, meine "Maritimen Geschichten" in Ihren Veranstaltungsplan einzubeziehen. Es handelt sich dabei um die Schilderung verschiedenster Erlebnisse auf meinem Boot während langer Reisen auf dem Wasser der europäischen Flüsse, Seen, Kanäle und auf Ost und Nordsee, auf dem Mittelmeer und Atlantik. Es sind ausgesuchte, spannende Erlebnisse, die ständig durch aktuelle Ereignisse ausgeweitet werden. 

Die Schilderung ist teils äußerst spannend, teils spürt der Hörer die Harmonie, die entsteht, wenn Wetter und Wasserlandschaft zusammen einen ganz neuen, nur auf dem Wasser erlebbaren Traum zur Realität werden lassen. 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten und er ist so aufgebaut, dass er auch bei normalerweise nicht mit dem Wassersport in Berührung kommenden Personengruppen großen Anklang finden wird. Auch weibliche Personen - oder gerade diese - kommen dabei auf ihre Kosten. Ich habe bewusst auf "Seglersprache" verzichtet, denn was nutzt es Ihnen, wenn ich Fachbegriffe verwenden würde, die einem Nichtsegler unbekannt sind sind? Es gibt für jedes Wort der Seeleute auch Worte im "normalen Leben", die das Gleiche ausdrücken und das jede "Landratte" versteht. Warum sollte ich "Pütz" sagen, wenn dies nichts anderes ist, als ein Eimer? Oder warum sollte ich "Fallen" sagen - das sind die Seile, die zum "Hochziehen der Segel" dienen - wenn auch die Bezeichnung "Leine" genau angeben kann, was gemeint ist. Für Sie als Hörerinnen und Hörer heißen diese Leinen je nach Bedarf auch "Stricke." Sie merken schon, nichts wird von Ihnen unverstanden bleiben, weil ich mich sehr gut in Sie hineinversetzen kann. Vor über einem halben Jahrhundert kurz vor dem Ablegen der Segelprüfung stand ich selbst "wie der Ochs vorm Scheunentor " und wusste nicht, was die älteren Segler mit einer "Winsch" meinten...Winsch heißt hochdeutsch "Winde" zum Aufrollen von Leinen und so "verdeutscht" wissen Sie schlagartig, was gemeint ist. Von Fachausdrücken werden Sie also bewahrt - und bei dieser allgemein verständlichen Wortwahl hoffe ich auf die Nachsicht der erfahrenen Segler - denn schließlich ist es der höchste Sinn eines Referates: Verständlich zu sein und dem Hörer spannende Erzählungen zu bieten!

Freuen Sie sich auf ein ungewöhnlich spannendes Referat, auch wenn die obige Beschreibung dies überhaupt nicht erkennen lässt. Sie werden überrascht sein.

 

Satirisches und nachdenklich machendes zugleich ...

Rühmann und Spoerl - eine geglückte Verbindung.

 

Heinrich Spoerl, Autor der Feuerzangenbowle

bietet Ihnen dieser Vortrag, in dem ich mich mit dem "Vater der Feuerzangenbowle", dem Autor Heinrich Spoerl auseinander setze, aber Ihnen vor allem einige seiner vielen Texte vorstelle, die je nach Veranstalter variabel gestaltet sind.

Deshalb habe ich den Vortrag in mehreren voneinander abweichenden Versionen erstellt. Sollte mehr das satirische Element der Erzählungen gewünscht werden und die Biografie des Künstlers dem jeweiligen Anlass entsprechend zurückgenommen werden, ist das keine Problem. Sollte sowohl die Biographie als auch die Satire infrage kommen, auch das ist möglich. Am besten ist es, Sie sprechen diesen Punkt mit mir ab, um der Erwartungshaltung der unterschiedlichen Zuhörerschaft gerecht zu werden.

Heinz Rühmann als "Pfeiffer"

Heinrich Spoerl war Verfasser außerordentlich erfolgreicher, humorvoller, meist gesellschaftskritischer Romane, Erzählungen und Dramen, die häufig auch verfilmt wurden. Am erfolgreichsten wurde 

"Die Feuerzangenbowle", die immer noch - meist in der Adventszeit - die Menschen in ihren Bann zieht. 


Diesen Monolog kennen Sie alle: 

Also, wat is en Dampfmaschin?

 

Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so: En Dampf- maschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorm e Loch. Dat eine Loch, dat is de Feue­rung. Und dat andere Loch, dat krieje mer später.«

Hans Pfeiffer konnte es nicht begreifen, dass die Klasse nicht losbrüllte.

Der Physiker aber fuhr fort:

»Und wenn de jroße schwarze Raum Räder hat, dann es et en Lokomotiv. Vielleicht aber auch en Loko- mobil.«

Dann erklärte „Bömmel“, denn so wurde der betagte Lehrer genannt, die Einzelheiten der Dampfma­schine.

»Wat is e Ventil?

Da stelle mer uns wieder janz dumm. E Ventil is, wo wat erein jeht, aber sein Lebjottstag nix erauskömmt – 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten.


Mehr Info:  https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Spoerl://

 





Münchhausen mit seiner Ehefrau, welche aus Lettland stammt

Alles über die 

"wahren Lügen" des Freiherrn Hironymus -

Carl Friedrich von Münchhausen."

 

 





Meine "Reise" in von Münchhausens Leben beginnt mit einer kleinen Bildfolge und einem kurzen Film, bei dem Hans Albers - alle Vernunft ausschaltend - sich todesmutig auf einer Kanonenkugel ins Ziel tragen lässt. Der Film soll Sie einstimmen auf die phantastischen Abenteuer des unsterblichen Freiherren Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen.

Sein Flug auf der Kanonenkugel wurde zum Markenzeichen dieses - vordergründig - keine Übertreibung scheuenden Erzählers und zum bekanntesten seiner Abenteuer. Manchmal entsteht sogar der Eindruck, Münchhausen würde einzig und allein auf diesen Teufelsritt reduziert. Bei einer Wanderung durch Bodenwerder wird dieser Eindruck noch verstärkt. Tatsächlich aber werden ihm weit über 100 Erzählungen zugeschrieben, von denen diese aber, wie schon gesagt, die Bekannteste ist. 

Münchhausen hatte zweifellos großes Erzähltalent. Doch war das Erzählte Jägerlatein, wie man es sich unter Jagdgenossen erzählte und auch heute noch tut - und bei dem mit Sicherheit der "Weingeist" bei der Fantasie seine Hand im Spiel hatte." Doch unbestreitbar war, dass die bildhafte Vorstellung des Hironymus von Münchhausen erfundener Abenteuer überdurchschnittlich entwickelt und damit unterhaltsam war. Aber gerade DIE Geschichten, durch die er GEGEN seinen Willen weltberühmt wurde - erfand nicht er, sondern andere. Übertreibungen hatten für ihn dort ihre Grenzen, wo sie sich nicht mehr mit der Ehre eines Offiziers und Calenberger Edelmannes vertrugen.

Andere, unbekanntere Zeitgenossen waren diesen Beschränkungen nicht unterworfen. Das damals fehlende Urheberrecht öffnet ihnen Tür und Tor und so kam es, dass Hironymus von Münchhausen das lebende - aber machtlose Opfer wurde - für Geschichten, die nicht aus seinem Munde stammten und aus seiner Feder erst nicht. Denn er schrieb nicht, sondern erzählte. Doch er erzählte gut und so war es bequem, ihm Geschichten in den Mund zu legen, die andere erfanden, um sich mit dem Erlös  aus Druck- und Übersetzungendie Taschen zu füllen.

Das Münchhausen Museum in Bodenwerder

Von Münchhausen war verbittert über diese Praktiken, musste sich aber aufgrund fehlender rechtlicher Grundlagen damit abfinden. Fest steht: Der Ritt auf der Kanonenkugel nicht von ihm erfunden.

Tatsächlich hat die Adelsfamilie von Münchhausen einige sehr bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, denen die Bezeichnung Lügenbaron für einen aus ihrer Familie vermutlich Magenschmerzen bereitet hatte. 

Die Skulptur einer phantastischen Szene vor dem Münchhausen Museum in Bodenwerder

Hätte Hieronymus früh genug erkannt, wie und durch wen seine Geschichten in die Welt getragen wurden, wäre er vorsichtiger bei seinen Einladungen gewesen. Als der fröhliche, dem Humor zugewandtem Erzähler erkannte er nicht die Gefahr, in die ihn seine lose Zunge brachte.

Wer sollte schon etwas anfangen mit Geschichten, die im Kreise der Jagdgenossen erzählt wurden und an die niemand mit Verstand glauben konnte.

Doch gerade das Kuriose, das Unmögliche der Handlungen reizte die Professoren Raspe und Bürger, eigene Geschichten zu erfinden und diese anonym, aber unter dem klangvollen Namen "von Münchhausen" gewinnbringend für sich selbst zu veröffentlichen. Ihnen blieb der Ruhm versagt. Münchhausen aber, der diesen Ruhm nicht wollte, wurde weltbekannt. So ist es folgerichtig, dass im Vortrag nicht nur "von Münchhausen", sondern auch diese beiden Autoren ausführlich vorgestellt werden. Nur ihnen - den Professoren Raspe und Bürger - haben wir es zu verdanken, dass deren Jägerlatein unter dem Namen "von Münchhausen" in die Weltliteratur eingegangen ist.

 

Das Hochzeits-Trauzimmer im Rittergut Ihme Roloven. Dieser Herrensitz diente in der Vergangenheit niemals der Landwirtschaft, sondern ausschließlich dem Vergnügen, erzählte mir die jetzige Eigentümerin, Frau von Münchhausen.

Dem Adelsgeschlecht "von Münchhausen" aber verdanken wir, dass auch heute noch viele schöne Herrenhäuser oder Schlösser die Zeit überdauert haben, hinter deren Mauern sich die fantastischen Geschichten erzählt wurden.

 

Freuen Sie sich auf einen Lichtbildervortrag, der Sie dem Ort Bodenwerder - dem Stammsitz der von Münchhausen - näher bringt. Aber auch den Schlössern Beverungen, Schwöbber, Apelern, Remeringhausen und dem Herrensitz in Ihme- Roloven ist dieser Vortrag gewidmet.

Eines der Münchhausen Schlösser, hier in Apelern bei Lauenau

 

In Lettland ist von Münchhausen auch heute noch Kultfigur, stammt doch seine Frau von dort. Begleiten Sie "Baron von Münchhausen" auf seinem Lebensweg, der vielleicht noch aufregender war, wie die ihm "untergeschobenen" Geschichten.

 

 

 




Vortragslänge als Multi - Media Vortrag: ca. 65 Minuten.  




Zusätzliche Infos auch unter folgendem Link für Lettland:  https://www.latvia.travel/de/sehenswurdigkeit/das-munchhausen-museum


Für Bodenwerder:https://www.muenchhausenland.de/muenchhausen/muenchhausen-museum/sub,7_3_1.html







Stefan Zweig, brennendes Geheimnis. Eine Novelle

 

Der große Dichter Stefan Zweig, der durch seine Romane "Schachnovelle" oder "Sternstunden der Menschheit" - um nur zwei seiner Weltromane bzw. Novellen zu nennen - bekannt wurde, wird in diesem Vortrag in einer Kurzbiografie vorgestellt. Eine ausführlichere Biografie des Dichters lege ich für diejenigen Zuhörer aus, die mehr von ihm wissen wollen.

Der Schwerpunkt des Vortrages liegt darin, Sie mit dem ergreifenden Schicksal eines zwölfjährigen Jungen und dessen Mutter bekannt zu machen.

Der Vortrag dauert 75 Minuten, eine Pause von ca. 10 Minuten kommt dazu.

Der Vortrag eignet sich für Gruppen, die über sich über das Tragische dieser Novelle interessieren und wie der Autor dies auf seine spezielle schriftstellerische Art und Weise den Lesern und Zuhörern nahe bringt. Eine Novelle, die zum nachträglichen Nachdenken auffordert. 


Für diesen Vortrag ist eine längere Voranmeldung nötig.

 

Hermann Löns, nicht nur Heidedichter!

 

In diesem Vortrag wird Hermann Löns aus einer ganz anderen Sicht dargestellt, als die Meisten von uns erwarten.Unter anderem seine Frühzeit, seine Werdezeit, wird von mir ausführlicher geschildert. Aber auch zwei seiner Erzählungen werden vorgetragen, die spannend wie ein Kriminalroman und dennoch vom Inhalt her grundverschieden sind. 

Der Vortrag eignet sich für alle Gelegenheiten und wirft ein ganz anderes Licht auf den Dichter, als man gemeinhin von ihm hat.

Der Zuhörer erfährt - unauffällig und für sich selbst spannend eingebaut in die Texte aus seinen Büchern -  viel von Löns und dessen nicht besonders "einfacher Persönlichkeit."

Auch dieser Vortrag steht in mehreren "Versionen" zur Verfügung. Sogar regional hat Löns vieles geschrieben, zum Beispiel über das Calenberger Land, das Schaumbug Lippische, den Deister, den Süntel und auch über die Marienburg.  Die Texte sind sowohl ausgesprochen spannend oder auch nachdenklich machend. Oft auch zeitkritisch. In jedem Falle sind sie für jeden Anlass geeignet. Lassen Sie sich überraschen, Löns wird Sie nicht enttäuschen. Dafür aber positiv berühren und das ist bei einem Menschen wie Löns, den verschiedene Biographen zu seiner Zeit als 

"rauhbeinig, schüchtern, naiv, rücksichtslos, weichherzig, unbeherrscht, herrisch, hilfreich, asketisch, ausschweifend, gewalttätig, unbekümmert und zu Depressionen neigend und als merkwürdig unbequem" bezeichnen - nicht selbstverständlich.

Löns hat neben seiner Prosa wunderbare Gedichte geschrieben. So wie die folgenden, tiefsinnigen Zeilen, welche ganz oben auf seinen Denkmal in der Tietlinger Heide bei Walsrode mit einer Tafel eingelassen wurden:


"Lass Deine Augen offen sein,

geschlossen Deinen Mund.

Und wandle still, so werden Dir,

geheime Dinge kund." 

 

 Lassen Sie sich überraschen - ich verspreche Ihnen, Sie werden es sein!


Zusätzliche Informationen unter:  https://de.wikipedia.org 


 

 

Die digitale Diktatur

 

In diesem Vortrag behandele ich die sich immer mehr verselbständige Problematik der elektronischen Medien wie Handy, Chips und Algorithmen behandelt und die Entwicklung von Jules Verne bis zum heutigen Tage behandelt. Es ist ein Thema, das uns alle anspricht und dessen Gefahren für uns alle nicht unterschätzt werden darf in Bezug zu einer sich bildenden Superintelligenz, die von Maschinen gesteuert, uns alle extrem beeinflussen wird. Schauen Sie sich die Menschen an, wie sie schon jetzt mehr aufs Handy starren und ihren Nachbarn gar nicht mehr wahrnehmen.  

Ein Vortrag, der Menschen anspricht, die bereits mit der Digitalisierung konfrontiert wird und die wachgerüttelt werden soll.

Der Vortrag löste bei seiner Erstvorstellung vor 51 Zuhörern am 14.2.2016 tiefe Betroffenheit über die aus dieser "Ecke" unseres Lebens ausgehende Bedrohung und gleichzeitig Begeisterung und sehr lebhafte Diskussionen nach der Vorstellung mit dem Publikum darüber aus, das dieses uns alle betreffende Thema mit vielen praktischen Alltagsbeispielen aus und wie man dieser Gefahr des "Aushorchens" wenigstens zum Teil entgehen kann.

Dieser Vortrag wird von mir ständig verändert, angepasst, weil die Entwicklung gerade in diesem Bereich atemberaubend schnell verläuft. Aktuell sind es die selbstfahrenden Autos, die für Schlagzeilen sorgen und ganz neue, juristische Probleme schaffen. Wer bestimmt eigentlich, wer wann ausgewählt wird bei bestimmten Situationen ums Leben zu kommen, um andere Leben zu schonen und wessen Leben ist das Wertvollste? Bestimmt der Bordcomputer oder ein Programmierer, der unter Umständen das Programm schon Jahre vor dem Ereignis entwickelt hat und gar nicht mehr lebt? Oder der Eigentümer des Fahrzeuges? 

 

 

 

Guy de Maupassant.


"Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe

durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen,

zu verhindern gewusst."


In diesem Vortrag stelle ich Ihnen mit Guy de Maupassant

den Großmeister der Novelle und des Romans vor. Er, der ein scharfer Beobachter der Menschen und ihren Gefühlen war, ging ihren Begierden literarisch in unübertroffener Qualität auf den Grund.

Besonders von den Heimlichkeiten der Liebe und dessen, was so gern so genannt wird, zieht er schonungslos spöttisch den Schleier weg.

"Jawohl, junger Mann, dies ist das Werk eines Meisters", bestätigte ihm zu seiner Zeit der berühmte Flaubert, bekannt z.B. seines Romans "Madame Bovery", die Qualität einer seiner Novellen, die ihm Maupassant zur Begutachtung vorlegte 




Hier ein kurzer Ausschnitt aus einer seiner Novellen: 

"Der Kuss."

Mein liebes Kind!

Du weinst also vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen, weil Dein Gatte Dich vernachlässigt? Du weißt nicht, was Du tun sollst, und erbittest einen Rat von Deiner alten Tante Colette, die Du in Liebesangelegenheiten anscheinend für sehr erfahren hältst. Leider weiß ich in diesen Dingen bei weitem nicht so gut Bescheid, wie Du glaubst, bin aber anderseits keine gänzliche Ignorantin in der Kunst des Liebens, oder vielmehr, sich lieben zu lassen, woran es Dir ein wenig fehlt.

Du überhäufst ihn - schreibst Du mir - mit Aufmerksamkeiten, zärtlichen Liebkosungen und Küssen. Das Übel kommt wahrscheinlich davon; ich glaube, Du küsst ihn zu viel.

Mein Liebling, in unserer Hand  liegt die größte Macht der Welt. Die Liebe. Der Mann, mit körperlicher Kraft ausgestattet, wendet sie ungestüm an. Die Frau aber herrscht auf Grund ihres Char­mes und durch Zärtlichkeiten. Das ist unsere Waffe; eine unbesiegbare Waffe, wenn man damit umzugehen weiß.

Wir Frauen sind - merk es Dir gut - die Herrinnen der Welt. Die Geschichte der Liebe vom Anbeginn der Zeit erzählen, hieße vom Menschen selbst erzählen. Alles hat in ihr seinen Ursprung: Die Künste, die großen Begebenheiten, die Sitten, die Kriege und auch die Zusammenbrüche der großen Reiche. In der Bibel findest Du Dalilah, Judith. In der Sage Omphale, Helena. In der Geschichte die Sabinerinnen, Kleopatra und viele andere.....

Sie werden ihre Freude haben an dem, was Ihnen "Maupassant zu sagen hat!"



 

"Mythos Wolga", eine Reiseerzählung



"Wer mit der Seele des Volkes in Berührung kommen möchte, muss nach den Ursprüngen suchen. Nicht hochmütig und voreingenopmmen, sondern mit Offenheit und  mit Freude im Herzen."


Die Wolga Quelle

Dieses Zitat des russischen Schriftstellers Nikolai Roerich fasste genau das zusammen, was ich in Russland wollte. Mir ein eigenes Urteil bilden über die Menschen und das Land, in dem ich für  vier Wochen Gast sein würde. 



Blick über einen "kleinen Nebenfluß" der Wolga auf den Kreml in Kazan.


Begleiten Sie mich auf meiner vierwöchigen Reise, allein mit dem PKW durch Russland und nehmen Sie teil an einem  Erlebnis, dass unvergleichlich war und dass ich nicht mehr missen möchte. Fast alle meine Vorurteile über Land und Leute wurden unterwegs über Bord geworfen. 

"Von der Wolga Quelle bei St. Petersburg  bis ans Kaspische Meer." 

Eine Reiseerzählung als Audio- Video Vortrag.


Untertitel: "Mythos Wolga." 

Ein Teil des Kreml in Astrachan am Kaspischen Meeres.
"Die Mutter Heimat Staue" in Wolgograd. Gigantisch. Über 80 Meter hoch und 7000 Tonnen schwer. Das Foto kann die Wuchtigkeit der Figur nur äußerst unvollständig wiedergeben. Man muss sie erleben.


       




Carl Maria von Weber 


Mit der Vorstellung des großen deutschen Komponisten Carl Maria von Weber eröffnete ich im Dezember 2018 erstmalig im Kunstkreis Laatzen eine neue Form des literarisch/ musikalischen Vortrages. 

Manchem sowohl literarisch und musikalisch Interessierten ist vermutlich nicht bekannt, dass Carl Maria von Weber auch schriftstellerische Ambitionen mit seinem - allerdings unvollendet gebliebenen Roman "Tonkünstlers Leben" - hatte. 

Tatsächlich war von Weber in erster Linie Musiker, Dirigent und Komponist und schreckte auch nicht davor zurück, Gesangsunterricht bei einem angesehen Gesangslehrer seiner Zeit zu nehmen. 

Auch vor handwerklich geprägter Arbeit - der Lithographie und dem Steindruck - scheute er sich nicht, und trat eine handwerkliche Lehre an. Vielleicht nur aus finanziellen Überlegungen mit einem gewissen Sinn für das Geschäftliche. Keineswegs war es zu seiner Zeit so, dass die Einnahmen aus seinen Konzerten immer sprudelten. Eher war das Gegenteil der Fall.  Letztendlich schlug das Vorhaben fehl, gemeinsam mit seinem Vater im sächsischen Freiberg eine eigene Lithographiewerkstatt zu betreiben. 

Dennoch wandelte sich der ursprüngliche Misserfolg zum Guten, als er in Freiberg mit der Theatergruppe Carl von Steinsberg in Kontakt kam. Carl Maria von Webers Welt war die der Musik, das Dirigieren und Komponieren. Beflügelt durch den Kontakt mit der Theatergruppe schrieb er in wenigen Wochen dort die Oper "Das Waldmädchen", die in Freiberg, Chemnitz und St. Petersburg zur Aufführung kam. 

Webers Repertoire ist beeindruckend, wobei ich mich im Referat aus zeitlichen Gründen - bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel "Aufforderung zum Tanz",  - auf seine wichtigsten Opern beschränke.  

Seine erste Oper - Die Macht der Liebe und des Weins - entstand im Herbst 1798 unter der Aufsicht des Kompositionslehrers Johann Nepomuk Kalcher. Es folgten die schon genannte Oper "Das Waldmädchen", in Salzburg seine dritte Oper "Peter Schmoll und seine Nachbarn." Später, nach Vorlage des älteren Waldmädchens die Oper "Silvana" und die Schauspielmusik zu Schillers "Turandot." 1810 folgte die Oper "Abu Hassan". 1817 bis 1826 folgten die Komposition der Opern "Der Freischütz", "Euryanthe", und "Oberon." 


 


 Ab Juli 2019                                                        


Theodor Fontane zum 200 jährigen Geburtstag. 

"Wanderungen durch die Mark Brandenburg."


"Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen," schreibt Fontane. Und weiter:"Das habe ich an mir selber erfahren und die ersten Anregungen zu diesen 'Wanderungen durch die Mark' sind mir auf Streifereien in der Fremde gekommen. Die Anregungen wurden Wunsch und der Wunsch wurde Entschluss." 


Dieses Zitat Theodor Fontanes inspirierte mich schon vor Jahren, die märkische Schweiz zu besuchen, obwohl sie etwas außerhalb meiner Heimat liegt. Doch ich mag diese Gegend. Und die Wanderungen durch die Mark mit ihren Seen, Hügelketten, Birnbaum- und Lindenalleen besonders, und  nur vier Autostunden müssen eben in Kauf genommen werden. Dafür erwartet mich eine Landschaft, die "Märkische Schweiz" genannt wird, aber außer dem Namen Schweiz absolut keinerlei Ähnlichkeit mit dem großen Bruder hat. 

Zuerst nicht zielgerichtet, bei späteren Besuchen aber immer mehr, suchte ich jene Orte auf und durchfuhr bedächtig einige der uralten Birnbaum- oder Linden Alleen, die Fontane seinerzeit auch besucht hatte. Auch die Landschaften, die rund um die Havel mit den Orten Ketzin, Brandenburg oder Werder- wieder einen anderen, besonderen Reiz für mich haben, durften nicht fehlen. Auch nicht der Ort Ribbeck mit seinem Birnbaum, der Stechlin See, an dem Fontanes letzter Roman - "Der Stechlin" - angesiedelt ist.  

Ich folgte also  den Spuren Theodor Fontanes bei seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", dessen 200. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird und unternahm eigene Wanderungen. Nur mit einem gewaltigen Unterschied: Ich konnte fotografieren und hunderte ausgewählte Fotos in einem MULTI MEDIA Vortrag literarisch und fotografisch vereinen. 


Oder, anders ausgedrückt: Die etwa 380 zu sehenden Fotos bilden einen von mir ausgewählten Rahmen, der gefüllt wird durch den literarischen Teil. Und der erschöpft sich nicht mit der erwähnten Wanderung, sondern seine größten Werke wie Effi Briest, der Stechlin, Irrungen- Wirrungen oder Grete Minde - nur beispielhaft - kommen auch zur Sprache. 














 

Romantisches Leinetal 


Kunst, Kultur und Geschichte überall und hochkarätig - von der Quelle in Thüringen bis zur Mündung bei Verden.


  

 

Begleiten Sie mich auf einer Reise durch eine Landschaft, die sich mit ihrer Schönheit, an Kultur, an Kunst und Geschichte nicht hinter den - manchmal weltbekannten "deutschen Schweizen" - verstecken muss.     Doch trotzdem ist das Leinetal irgendwie vergessen worden und von den großen Touristenströmen verschont geblieben. Vielleicht hat sich auch mit den verträumten Dörfchen, den Kleinstädten und - mit Einschränkungen - den ganz Großen - Göttingen und Hannover - niemand wirklich damit beschäftigen wollen. Ich glaube aber: Dieses Land wurde nur deshalb "vergessen", weil es zu groß, zu lang, zu vielfältig ist, um an einem Tage oder einer Woche verstanden werden zu können. Es wirklich kennen zu lernen, verschlingt viel Zeit und macht viel Mühe

Die Großstädte Göttingen, Hannover oder Hildesheim sind gut bekannt - glaubt man. Doch geht man in ihnen zu Fuß auf Entdeckungstour, stellt man schnell fest, dass dieser Eindruck oberflächlich ist - weil auch dort, wie überall in den Reiseführern - nur die Vorzeige-Wahrzeichen im Blickpunkt stehen.

Und so will ich auch gleich vorbeugen. Der Vortrag ist kein Reiseführer. Er ist kein aneinanderreihen von Fakten und leblosen Beschreibungen. Er ist entstanden aus meinem intensiven "Entdecken-Wollen" der verborgenen Perlen in diesem knapp 300 Kilometer langen Streifen Land, in dem der Leinefluss den Anfang, die Richtung und das Ende meiner Forschungen bestimmte. Und so ist der Vortrag durchsetzt mit kleinen Anekdoten und eigenen Erlebnissen, von den Schilderungen der Menschen unterwegs, die sich auf dieser sich über viele Monate abschnittweise und oft mit Wiederholungen erstreckenden Reise von selbst ergeben. Im Leinetal jedenfalls ist alles lieblich, heimelig, gemütlich und wer mit offenen Augen und Ohren reist, kann sogar süchtig werden nach so viel verborgener Schönheit.

                                                                                                                                                                                                                                       

Unvergesslich waren diese unverhofften Begegnungen und ich freue mich, Sie mit den gemachten Fotos an dieser Reise teilnehmen zu lassen. Und so soll dieser Vortrag auch Anregung sein für aktive Gruppen oder auch Einzelpersonen, die ein Ziel für einen Ausflug planen.

 

Voraussetzung aber war - um in den Genuss dieser Sucht zu kommen - mich nicht zu scheuen, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Sie zu fragen und                                    einzubeziehen in mein Projekt und die dann, wenn sie wussten um was es ging, immer und ohne Ausnahme stolz waren, mir Auskunft zu geben.

Manchmal wurde ich vom Gartenzaun aus, ganz spontan an den Gartentisch gebeten, um mir von den Menschen der Region in aller Ruhe die kulturellen Besonderheiten gerade ihres Dorfes erzählen zu lassen.                       

 

Doch auch die Orte an den größeren Nebenflüssen der Leine, die ebenfalls reich an Kultur und Geschichte sind, kommen nicht zu kurz. Sie gehören einfach dazu. Denn die Gesamtheit erst - die Quellen, die Bäche und die Nebenflüsse bilden und formen die Leine, verändern sie und machen den Fluss und die Landschaft "drumherum" erst zu dem, was sie ist: Zur Kultur- Kunst und Erholungslandschaft allererster Klasse.

Nur zur Orientierung führe ich die Städte im Südosten beginnend mit Bad Heiligenstadt, Göttingen, Hildesheim oder Hannover aus, ebenso auch die kleineren Städte Friedland, Nordheim, Hardegsen, Dassel Einbeck und Alfeld im Süden und Hemmingen, Laatzen, Neustadt am Rübenberge, Schwarmstedt und Ahlden - welches sowohl an der Aller als auch an der "Alten Leine" lieg und bekannt ist durch sein Schloss, dass gleichzeitig Deutschlands viertgrößtes Kunstauktionshaus ist.

Überall in und zwischen diesen Orten sind die "Perlen" zu finden, von denen ich schon schrieb. 

Und um Ihnen auch noch zu schildern, um was es im Vortrag geht, hier nur einige Schlaglichter.     Wer kennt schon das wunderbare und mit großem Enthusiasmus geführte Schachtelmuseum in im Heilbad Heiligenstadt? Wahrscheinlich kaum jemand und genauso wird es sein, wenn man an Heinrich Heine, Theodor Storm oder den Bildhauer Tilman Riemenschneider denkt. Alles Größen, die in Bad Heiligenstadt geboren wurden oder dort arbeiteten. Wer kennt schon das Rittergut Besenroda mit seiner Handweberei, in der Wolldecken - viel kuscheliger als die übliche Massenware - ganz nach Bedarf gefertigt wird. Das Schloss Berlepsch dagegen wird Ihnen bekannt sein und vielleicht sogar der Apfel gleichen Namens - der dort gezüchtet wurde. Wahrscheinlich werden Sie das Mahnmal hoch über der Autobahn in Friedland kennen - aber noch nie hinauf gestiegen sein. Weniger wahrscheinlich aber das Museum, welches erschütternde Dokumente der Flüchtlingsströme aus den deutschen Ostgebieten in Bild und Ton zeigt.

Und so könnte ich fortfahren über Eschershausen mit dem Dichter Wilhelm Raabe - denken Sie an den Roman "Der Hungerpastor" oder denken Sie an Springe, in der Hermann Göbel die Glühlampe erfunden hat! Erst seit dieser Zeit kamen die Kerzen aufs "Altenteil" und seitdem wurden auch die Abende hell in den niedrigen Stuben der Fachwerkhäuschen. Denken Sie an Wilhelm Busch, an Hermann Löns und an die "von Münchhausen" in Ihme Roloven. Und zum Schluss - wieder nur beispielhaft - sei an die Welfen erinnert, an Knigge, Laves und Leibnitz.

 

Machen Sie sich also auf eine außerordentlich lebendige, farbenfrohe Bild- und Vortragsreise gefasst. Bunt, informativ mit Anekdoten, Interviews und Geschichten reichlich versehen, werden Sie bestimmt Lust verspüren - nicht auf den Spuren eines berühmten Dichters - sondern zur Abwechslung mal auf den von mir "hinterlassenen Spuren" - das eine oder andere Ziel selbst anzusteuern.

 

Vortragslänge: ca. 90 Minuten. Kurzversion: 55 ca. Minuten. Ab September 2020 vortragsfertig.








Hier eine kleine Fotoübersicht, wahllos eingefügt von meiner Reise und warum Sie aus vielen Städten wie Hannover und Göttingen - nur beispielhaft - noch nichts sehen hat den Grund, dort noch nichts fotografiert zu haben. So wird diese kleine Foto Galerie auch ständig verändert werden. Sie lebt also... 
























Ab 12/2019 Wilhelm Busch


Auf einer mehrtägigen Reise habe ich nach den Spuren von Wilhelm Busch gesucht und mehr als erwartet von ihm gefunden.

Der Vorteil dieser Reise war die räumliche Nähe zu seinen Wirkungsstätten. Alles bei ihm spielte sich im Großen und Ganzen nicht weit von hier, meinem Wohnort ab - seine Lebensstationen und die Stätten seines Wirkens. Das kam mir auf meiner Reise entgegen und ermöglichte mir, die gewonnene Zeit zu benutzen, besonders intensiv in das Leben von Wilhelm Busch zu schauen und seine Literatur zu durchforsten. 

Sein Geburtsort Wiedensahl war die erste Station, die ich besuchte - in der Nähe des Steinhuder Meeres - über Ebergötzen und die dortige Wassermühle, die Pate gestanden hat bei seinen "Max und Moritz" Geschichten bis nach Mechtshausen, wo er begraben liegt.


Nun sollten Sie aber nicht glauben, ich würde Ihnen "Max und Moritz" in meinem Referat servieren. Diese Geschichten kennt jedermann. 

Viel interessanter sind seine Kurzgeschichten, die kaum jemand kennt und natürlich auch seine trockenen Gedichte. Wilhelm Busch ist ein Klassiker, der nicht nur den Kindern Freude macht! Und - er war auch ein begnadeter Maler, was aber selten in der Öffentlichkeit erwähnt wird. 

Freuen Sie sich auf einen der einflussreichsten Dichter und Karikaturisten seiner Zeit.  


                                                      







 
 
 
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