Veranstaltungen in 2018


Liebe Nutzerinnen- und Nutzer meiner Webseite,

 

hier finden Sie einige meiner Veranstaltungen im Jahre 2018.

Leider ist es nicht immer möglich, Fotos anzufertigen, da - weil ich selbst lese - manchmal niemand sich unter den Zuhörern findet, der diese Aufgabe übernehmen möchte. Der Respekt vor der Technik ist es vermutlich oder die "Furcht", zu verwackeln... 



05. Januar 2018

Die erste Veranstaltung in diesem Jahr fand in Burgstemmen statt. Der Ortsrat hatte zu einer Jubilarfeier eingeladen. Den literarisch- unterhaltsamen Teil bestritt Wolfgang Nieschalk.  

 


Ortsbürgermeisterin Heike Geesemann begrüßt die Gäste

Der Ortsrat Burgstemmen lud die Jubilare des vierten Quartals nun zum vierten Male zu einer Feierstunde ins Leine Landhaus Burgstemmen ein, um gemeinsam den hohen Geburtstagen ab 70 Jahren und gold, diamanten- und eisernen Hochzeiten einen gemeinsamen, festlichen Rahmen zu geben.


"Die Jubilare sollen sich auch mal feiern und verwöhnen lassen, anstatt zu Hause mit all dem Stress, den solche hohen Feste mit sich bringen, andere selbst zu verwöhnen", verriet Ortsbürgermeisterin Heike Geesemann die Grundüberlegung des Ortsrates. 

Und sie fand viel Zustimmung bei den Anwesenden! 

Stellvertretend für den Ortsrat hielt sie die Jubilaransprache, begrüßte die Gäste mit einem Begrüßungsgetränk und überreichte den Jubilaren eine Urkunde, die von einem bunten Blumenstrauß und persönlichen Worten an jeden Einzelnen ergänzt wurde. Danach lud der Ortsrat zu Kaffee und Kuchen ein. Wolfgang Nieschalk, vielen bekannt aus der Leine Deister Zeitung, unterhielt Gäste und Mitglieder des Ortsrates mit humorvollen Geschichten aus seinem reichen Fundus an Kurzgeschichten, die bei allen Anwesenden für große Heiterkeit sorgten. 

 



11. Januar 2018,

Hermann Löns im Gemeindehaus des Literaturkreises der ev. Kirche in Elze.
Eine interessierte Zuhörerschaft hätte es verdient, auch Fotos der Veranstaltung zu bekommen. Doch zunächst sollte es anders kommen. 
Ein sehr unangenehmer Zwischenfall ereignete sich, als ich durch mein Sicherheitsprogramm aufgefordert wurde, überflüssige Dateien zu löschen. Ich tat dies und mein Sicherheitsprogramm wurde überaktiv und löschte Windows gleich mit...Das kostete mich sämtliche Fotos auf der Festplatte. Auch die im Gemeindesaal vor und nach der Lesung geschossenen Fotos. Ich hoffe, dass ich Kopien angefertigt habe, doch bisher keine finden können. 
Der neue PC steht zwar bereit, aber davon werden die vermissten Daten auch nicht wieder heran geschafft. Das ist mir eine Lehre ...


Die Daten sind gefunden - wenn auch mit viel technischem Aufwand und so konnte ich zwei Fotos einstellen, die an eine kleine, aber außergewöhnlich interessante Zuhörerschaft erinnern. Hermann Löns ist immer Garant für einen gelungenen Abend - sowohl für die Veranstalter als auch für mich als Referent. 






18. Januar 2018, 

Heinrich Spoerl, Autor der Feuerzangenbowle sorgt bei den Landfrauen Gronau und Umgebung für gute Laune! 

 


 

Die diesjährige Hauptversammlung des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung fand unter denkbar stürmischen Verhältnissen statt. Doch Orkantief Friederike vermochte es nicht, viele der Mitglieder fern zu halten oder gar zu vergraulen. Immerhin waren über 50 Damen anwesend und lauschten den Ausführungen der 1. Vorsitzenden und den Damen der einzelnen Fachbereiche. Nach den üblichen Regularien stand ein großes Kaffee und Kuchenbuffet bereit, wobei es den Mitgliedern schwer gemacht wurde, aus der Fülle der angebotenenKuchen- und Torten zu wählen.

 

 

Für den unterhaltsam- literarischen Teil hatten die Landfrauen Wolfgang Nieschalk verpflichtet, der vielen bekannt ist aus seinen Beiträgen der LDZ. Heinrich Spoerl stand auf dem Programm und so ergab es sich in perfekter Abstimmung mit dem draußen heulenden Sturm, dass gleich zum Beginn einer im Dialog mit der 1. Vorsitzenden - Frau Madeleine Drescher - humorvoll vorgetragenen "Schlafzimmergeschichte" der Strom  ausfiel. Davon ließen sich die beiden Vortragenden nicht aus der Ruhe bringen und lasen - jeder mit einer Kerze ausgestattet - ihren Part zu Ende, wenn sich auch manchmal im spärlichen Licht die Manuskripte verhakten. Das passte aber zum Charakter und Handlungsort der Geschichte aus der Hochzeitsreise  von Heinrich Spoerl und erzeugte bei den Zuhörerinnen und Referenten eine wahrhaft "kuschelige" Atmosphäre zum Abschluss der Veranstaltung.

 





19. Januar 2018, 

Stadtbücherei Elze. Die Brüder Grimm sorgen für volles Haus. 


Original Zeitungstext der Leine Deister Zeitung vom 26. Januar 2018.

Elze.

Um Märchen und die Grimm-Brüder drehte sich dieser Vortrag - und wie im Märchen fühlten sich die Veranstalter, als immer mehr Gäste in die Stadtbücherei strömten.Zu den 18 schon gestellten Stühlen musstennoch rund 39 weitere geholt werden, damit alle Gäste Platz fanden.

Lag es am Thema "Spurensuche an der Deutschen Märchenstraße?" Lag es am Referenten?

Wolfgang Nieschalk ist hier in der Gegend durch seine Referate und seine Kolumnen in der LDZ inzwischen bekannt wie ein bunter Hund.

Die Lesung zog Interessierte aus weiten Teilen des Landkreises an, was die Herzen der Organisatoren höher schlagen ließ. Denn viele der Besucher lernten auf diese Weise nicht nur etwas über das Leben der Brüder Grimm, sondern auch die Elzer Bücherei kennen. Füllen Märchenbücher aller Art darin schon zwei Regalbretter, wundert es nicht, dass die von Jacob und Wilhelm Grimm vor über 200 Jahren aus mündlichen Überlieferungen aufgezeichneten Erzählungen im Lauf der Zeit schon über eine Milliarde Male publiziert worden sind.

Im vergangenen Jahr machte sich Wolfgang Nieschalk auf die Reise: Zurück in die Phantasiewelt seiner Kindheit , in der sich Rotkäppchen, Schneewittchen und die sieben Geißlein tummeln, die ihn aber auch auf die Straße brachte: Die deutsche Märchenstraße, die in Hanau - dem Geburtsort seiner Helden beginnt - und sich über Steinau, dem Ort ihrer Kindheit, nach Kassel, wo sie zur Schule gingen, fortsetzt.

Folgt man ihrem Lebensweg weiter, gelangt man nach Marburg, wo Jacob und Wilhelm Grimm studierten. Später berief man die Gelehrten an die Universität nach Göttingen. Die letzten zwei Jahrzehnte ihres Lebens arbeiteten sie in Berlin. Hier entstand ihr Hauptwerk, "Das Deutsche Wörterbuch," Und hier fanden sie schließlich ein gemeinsames Grab.

Nieschalks Reise zweigte irgendwo vom Lebensweg der Grimms ab und folgte den Märchenfiguren. Auf der Sababurg hätte er beinahe Dornröschen wach geküsst, wäre er nicht ein paar Jahre zu spät gekommen. In Hameln hielt ihn nur sein wacher Verstand davon ab, auf den Rattenfänger herinzufallen , in Verden folgte er Hänsel und Gretels Spuren, und in Bremen fand er die vier Stadtmusikanten nur noch als bronzene, kleine Statue vor.

Anekdoten

Gebannt lauschten die Zuhörer seinen Ausführungen über die Grimms, bei denen er die Vorgehensweise ihrer Forschung schilderte. Er stellte auch wenig bekannte Erzählungen wie "Das Märchen  von der Kornähre" und "Der Mond" vor.

Durch besinnliche Momente und lebhafte Anekdoten seiner Spurensuche erfrischt und angeregt, durchlebten die Gäste einen wahrhaft märchenhaften Abend.