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Autor und Redner Wolfgang Nieschalk - in Kürze

Ich begrüße Sie auf meiner Webseite. Bitte informieren Sie sich über mich und mein Angebot und falls Sie Fragen haben, rufen Sie mich am besten an oder schicken Sie mir eine Mail. Telefonnummer und Mail Adresse finden Sie hier auf dieser Seite rechts.


Vorträge für vielfältige Anlässe und Familienfeierlichkeiten

Ich schreibe Vorträge zu den verschiedensten Themenbereichen, auch für Ihre Familienfeierlichkeiten oder zu anderen Anlässen. Sie entscheiden, ob sie selbst referieren oder dies ggfls. durch mich ausführen lassen wollen. Bei Interesse an einem meinen festen oder individuellen Vorträgen bitte ich Sie, die Seite Veranstaltungen anzuklicken und mit mir einen Termin und ein Thema, zu dem ich referieren soll, zu vereinbaren.





Beiträge finden Sie auch unter:  http://www.myheimat.de/nordstemmen/profile/wolfgang-nieschalk-44275.html 


Meine Arbeit als freier Journalist und Vortragsredner 

Ich arbeite als freier Journalist,  schreibe Reiseberichte und Kolumnen und halte regelmäßig Vorträge eigener Werke sowie über Werke namhafter Schriftsteller wie: 


Heinrich Spoerl (Autor der Feuerzangenbowle) 

Stefan Zweig mit seiner Novelle "Brennendes Geheimnis" 

Hermann Löns, Leben und Werk - so, wie Sie wahrscheinlich ihn noch nicht kennengelernt haben. 

Guy de Maupassant, Welt Schriftsteller, der von den Heimlichkeiten der Liebe und dessen, was so gern so genannt wird, schonungslos spöttisch den Schleier weg zieht.       

"Eine Reise auf der Deutschen Märchenstraße" - Leben und Werke der Brüder Grimm"  

Am besten ist es, Sie klicken diesen Link an, dann sind informiert. D 2018 

Die digitale Diktatur 

ist ein Vortrag über die Vor- und Nachteile der rasenden Weiterentwicklung der Technik in allen Lebensbereichen, welche für den einzelnen Bürger nicht mehr kontrollierbar sind. Aufgrund der sich ständig weiter entwickelnden Techniken und Anwendungen wird dieser Vortrag zeitnah, manchmal wöchentlich, von mir angepasst bzw. überarbeitet wird.

"Reisesplitter" 

ist ein spannender und auch besinnlicher Vortrag über meine Reisen mit einem hochseefähigen Segelboot, dass sich nicht nur auf den Meeren, sondern auch auf der Fahrt auf Flüssen und Kanälen bewährt hat. Das Stahlboot wurde von mir als Projekt mit einem international bekannten, nun aber verstorbenen Yacht Konstrukteur - Reinke - als Ratgeber an meiner "telefonischen Seite" - komplett selbst gebaut und führt mich auch heute noch an immer neue, für mich unbekannte Ankerplätze. 

Alle Vorträge vereinen in feiner Abstimmung Information, Spannung und unterhaltsame Elemente. Jeder Vortrag wurde vielfach von mir vorgetragen und weiter entwickelt, sofern sich neue Erkenntnisse ergaben


Ganz neu und zum ersten Mal am 11. April 2018 in Alfeld/Leine habe ich eine Solo Reise mit dem PKW nach und durch Russland unter dem Titel

"Mythos Wolga  - von der Quelle bei St. Petersburg bis zur Mündung im Kaspischen Meer"

vorgestellt.

Dieser Beitrag wurde von mir als Multimedia Vortrag konzipiert und Sie sehen Land und Leute auf der Leinwand so, wie sie mir auf einer 4- wöchigen Reise selbst begegneten. 

Für mehr Infos zu allen Vorträgen bitte ich diesen Link anzuklicken. Vorträge



Publikationen in der Leine Deister Zeitung als freier Journalist - "die kleine Geschichte" 

 

Seit vielen Jahren werden von mir 14- tägig Publikationen in der Leine Deister Zeitung unter dem Titel "die kleine Geschichte" veröffentlicht. Darüber hinaus bin ich Mitglied im Kunstkreis Laatzen, Culturium Hildesheim, in der Senioren Akademie Alfeld und ständig im Leserkreis der Leine Deister Zeitung präsent. Zahlreiche Lesungen runden mein künstlerisches Spektrum ab.



Autorengruppen


In der Vergangenheit war ich - mit zeitlichem Abstand -  in zwei Autorengruppen tätig, in denen ich meine Mitgliedschaft von vornherein auf fünf Jahre beschränkt hatte. In der Letzten wurden dann allerdings sechs Jahre daraus. Beide Gruppen hinterließen positive Spuren, die sich heute in meiner Arbeit wiederspiegeln. 


Literaturgruppen


Seit Anfang Februar 2018 bin ich Moderator einer Literaturgruppe der Senioren Akademie Alfeld, die sich zum Ziel gesetzt hat, ausgewählte Autoren der Gegenwart und Vergangenheit zu besprechen und kurze Abhandlungen aus deren Leben und ihren Werken schriftlich abzufassen, die später ggfls. als Vorlage für gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit verwendet werden sollen. Die Gruppe umfasst derzeit 6 Mitglieder.


Rechte:

Alle auf dieser Webseite veröffentlichten Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.


Im Anschluss an das "Allgemeine" auf dieser Startseite veröffentliche ich in lockerer Folge ständig wechselnde Geschichten aus meiner Zeitungstätigkeit - die immer exakt die gleichen Längen aufweisen - aber gelegentlich, wenn es "passt", auch Texte aus meiner sonstigen literarischen Arbeit.  Ganz rechts sehen Sie einen weiteren, ständig ausgetauschten Beitrag, der im Gegensatz zu der folgenden Geschichte, auf allen Seiten zu sehen ist. 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen

Neu

Heimweh ist stärker als Fernweh


Damals war ich sechzehn Jahre jung. In dem "Loch", das mir als "Wohnzimmer" diente, blühten an den Fensterscheiben glitzernde Eisblumen und das Wasser in meiner Waschschüssel auf einer alten Kommode war gefroren. Ein elektrischer Heizstrahler mühte sich ab, die Raumtemperatur ins Plus zu bringen. Weil ihm das nicht gelang, schlüpfte ich ins eiskalte, feuchte Bett und konnte nicht einschlafen, weil auch die Füße sich anfühlten, als wären sie zu Eisklumpen geworden.

Es war zum Heulen - und vielleicht tat ich das sogar aus Wut über die sibirische Kälte in meinem "Schlafzimmer", dass mich nur durch eine Luke im Fußboden vom Vorrat der bäuerlichen Kartoffeln trennte. Tief enttäuscht war ich von allem um mich herum, was man mir zumutete.

Enttäuscht von der Einsamkeit endloser Winterabende und Nächte, vom Vermieter ganz allgemein und über mein in Trümmern liegendes Fernweh, dass mich dazu getrieben hatte, eine Lehre, weit weg von Zuhause, anzutreten, suchte ich fast verzweifelt einen Ausweg aus meiner Lage und beim Nachdenken darüber entführte mich - wie zum Trost - dann doch noch der tiefe Schlaf meiner Jugend in sein dunkles Reich.

Am nächsten Tag erhielt ich einen Brief von meinem Großvater. Meine klammen, zitternden Finger hielten ihn fest und noch heute spüre ich die Güte und das Verständnis, das aus seinen Zeilen sprach:

"Ein Junge geht von Zuhause weg, weil ihm dort alles zu eng und zu vertraut erscheint - und aus dem gleichen Grunde kehrt er später zurück." 

Heute, nach vielen Jahrzehnten, denke ich manchmal an Großvaters Zeilen. Seine Weisheiten gelten immer noch. Es sind die gleichen Gründe, die heutige Touristen in die Fremde treibt und dafür sorgen, dass sie meist auf dem schnellsten Wege nach Hause zurückkehren. Die Menschen verlassen das Vertraute - "den heimischen Herd", den verzogenen Teppich - über den sie so oft gestolpert sind - oder die Fenster, die bis zum Überdruss die immer gleiche Aussicht bieten. Dann reisen sie ab, um das Neue, Unbekannte zu entdecken. In der ersten Aufbruchfreude fühlen sie sich frei und sie meinen, sie hätten das Paradies gefunden. Doch irgendwann im Paradies - manchmal allmählich oder auch ganz plötzlich, verliert das Unbekannte seinen Glanz. Und noch während sie über die Ursache für die veränderte Wahrnehmung nachdenken, spüren sie im Inneren einen ersten Stich, der sich Heimweh nennt.

Ich selbst war auf der Suche nach dem Unbekannten bei einer Reise mit dem Boot in Südfrankreich, bei der die Luft vor Hitze waberte und Moskitos uns zu Hunderten wie kleine Ungeheuer umsirrten und zerstachen. Kam ich an den Rastplätzen mit den Bootsreisenden Richtung Mitteleuropa ins Gespräch, verloren die stechenden Ungeheuer für sie an Wichtigkeit und die Gespräche drehten sich ausschließlich um das ferne Zuhause, das für viele von ihnen nur noch Neuanfang bedeuten würde. In ihrer Überdrüssigkeit des Vertrauten und vom Reiz des Abenteuers geblendet, hatten diese ihr Haus und Hof verkauft, und sich ein Boot zugelegt, dass sie nun, manchmal nach weniger als einem halben Jahr, als Bleigewicht empfanden und das sie durch seine Langsamkeit daran hinderte, auf dem schnellsten Weg zurück zu gelangen. Sie wussten, ihre Boote würden nur einen Bruchteil des Anschaffungswertes einbringen. Sie wollten trotzdem zurück - nach Hause, nur heim - um jeden Preis.

Sie träumten von duftendem Heu, von Rollkragenpullovern, von Regen und Hagel und nassen Straßen und davon, Schnee schieben zu dürfen. Sie redeten sich heiß bei der Vorstellung, nicht mehr schwitzen zu müssen und ihre Wangen röteten sich bei den Gesprächen, wenn sie um die Gemütlichkeit lodernder Flammen eines Kamins kreisten.

Sie alle waren heimwehkrank, die - um keine Minute mehr zu verlieren - in tiefer Dunkelheit bei Morgennebel mit ihren Booten ablegten zu der schönsten Reise ihres Lebens: Nach Hause. Heim zu den abgetretenen Teppichen über die sie wieder stolpern würden und zu ihren Fenstern mit der immer gleichen Aussicht. 

 Herzlich Ihr 

Wolfgang Nieschalk








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